UN-Leitlinien schützen Kinder vor Gewalt – doch Niedersachsen schwächt den Tierschutz

Admin User
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Drei Personen auf Gras mit Hunden an weißen Leinen, mit Zelten, Schildern, einem Zaun, einem Netz, einer Tafel und Bäumen im Hintergrund.

UN-Leitlinien schützen Kinder vor Gewalt – doch Niedersachsen schwächt den Tierschutz

Ein neues UN-Leitlinienpapier zielt darauf ab, Kinder vor allen Formen von Gewalt zu schützen – einschließlich der Konfrontation mit Tierleid. Unterdessen hat ein umstrittenes Positionspapier aus Niedersachsen Kritik ausgelöst, da es den Tierschutz schwächt. Die Änderungen erlauben unter anderem das Erschießen freilebender Katzen und halten bestimmte Jagdmethoden trotz öffentlicher Ablehnung aufrecht.

Der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes hat kürzlich die Allgemeine Bemerkung Nr. 26 verabschiedet, eine Maßnahme, die Kinder vor Gewalt bewahren soll – darunter auch das Miterleben von Grausamkeiten gegenüber Tieren. Das Gremium betonte, dass der Schutz von Kindern vor solchen Erfahrungen entscheidend für die Wahrung ihrer Rechte sei. Dieser Schritt folgt auf eine globale Petition mit dem Titel „Kinder müssen vor der Gewalt der Jagd geschützt werden“, die über 1,2 Millionen Unterschriften von Eltern, Aktivist:innen und Organisationen sammelte, die sich für Kinder- und Tierrechte einsetzen.

Die neuen UN-Richtlinien unterstreichen die Notwendigkeit, Kinder vor Gewalt im Zusammenhang mit Tierleid zu schützen. Doch Niedersachsens Politik hält umstrittene Praktiken aufrecht, etwa das Erschießen von Katzen oder das Training von Hunden mit lebenden Tieren. Die Entscheidung lässt zentrale Reformen unberücksichtigt und stößt weiterhin auf Widerstand von Tierschutzverbänden und der Bevölkerung.