15 February 2026, 10:26

Ulmer Rathaus fällt an die Narren – bis zum Faschingsdienstag 2025 regieren sie die Stadt

Ein Zirkusplakat, das eine Veranstaltung an Rue Rochechouart 65 in Paris ankündigt, mit einer Gruppe von Menschen, einige in Kostümen.

Ulmer Rathaus fällt an die Narren – bis zum Faschingsdienstag 2025 regieren sie die Stadt

Ulms Rathaus ist während der Fasnachtsfeiern in die Hände der Narren gefallen. Beim jährlichen Brauch versuchten Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger, ihre Ämter zu verteidigen – am Ende mussten sie sich jedoch geschlagen geben. Bis zum Faschingsdienstag 2025 liegt die Macht nun bei den Narren.

Der Kampf um das Rathaus begann mit spielerischen Herausforderungen. Ansbacher, verkleidet als "Super Martin", und Albsteiger, kostümiert als Prinzessin Peach, traten gegen die Narren in Limbo-Wettkämpfen, Menschenpyramiden-Bau und kniffligen Quizrunden an. Trotz ihres Einsatzes konnten die Bürgermeister:innen ihre Positionen nicht halten.

Die Ulmer Narren, wie die Faschingsgesellschaften vor Ort genannt werden, übernahmen das Gebäude im Rahmen der Fasnachtsfeierlichkeiten. Der Brauch steht für einen temporären Machtwechsel, bei dem die Narren bis zum Ende der Karnevalszeit das Sagen haben. Die genauen Ursprünge dieser Tradition sind unklar, doch sie bleibt ein heiterer Höhepunkt der Festlichkeiten.

Bis zum Faschingsdienstag 2025 bleibt das Rathaus in der Hand der Narren. Die scherzhafte Niederlage der Bürgermeister:innen trägt zur festlichen Stimmung der Ulmer Fasnacht bei. Jahr für Jahr zieht das Ereignis Menschenmassen an und verbindet Humor und Tradition im Herzen der Stadt.

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