Trump plant luxuriösen Golfplatz-Umbau – doch ein Gericht stoppt ihn noch
Elias WernerTrump plant luxuriösen Golfplatz-Umbau – doch ein Gericht stoppt ihn noch
Ex-Präsident Donald Trump hat kürzlich mehrere Bauprojekte in und um Washington, D.C. begutachtet. Zu seiner Tour gehörten Aktualisierungen im Lafayette Park sowie ein Besuch der East Potomac Golf Links, wo er umfangreiche Umbaumaßnahmen plant.
Trump beging den Golfplatz in Begleitung von Innenminister Doug Burgum, Mitarbeitern sowie dem Platzarchitekten Tom Fazio und dessen Sohn Gavin. Während des Rundgangs kritisierte er die Qualität des Rasens und die Beregnungsanlage. Auf dem Gelände wurden bereits Trümmer aus dem Abriss des Ostflügels des Weißen Hauses abgeladen, die Blei und andere giftige Schwermetalle enthalten.
Der ehemalige Präsident kündigte an, dass die Arbeiten am Golfplatz am 1. September beginnen sollen. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass die umgestaltete Anlage künftig prestigeträchtige Turniere wie die U.S. Open oder den Ryder Cup ausrichten könnte. Allerdings steht das Projekt vor einer juristischen Hürde: Eine Klage ist derzeit beim Bundesbezirksgericht anhängig.
Trumps Besuch erstreckte sich auch auf den Lafayette Park, wo er sich über die jüngsten Veränderungen informierte. Seine Kolonne fuhr zudem durch das Gebiet, in dem ein geplanter Triumphbogen entstehen soll. In einem Beitrag in den sozialen Medien bezeichnete er Janeese Lewis George, die Gewinnerin der demokratischen Vorwahlen für das Amt der Bürgermeisterin von Washington, später als „Kommunistin“. Gleichzeitig bestätigte er, sich in Kürze mit ihr treffen zu wollen.
Die Umgestaltung der East Potomac Golf Links bleibt weiterhin Gegenstand rechtlicher Prüfung. Während Trumps Team ehrgeizige Pläne für das Gelände vorlegt, hängt die Zukunft des Projekts von den anstehenden Gerichtsverfahren ab. Seine öffentlichen Äußerungen und Gespräche mit lokalen Verantwortungsträgern könnten die weiteren Schritte maßgeblich beeinflussen.
