Trump nennt CUSMA-Abkommen "irrelevant" – Kanada bleibt gelassen vor entscheidender Überprüfung
Noah WeberTrump nennt CUSMA-Abkommen "irrelevant" – Kanada bleibt gelassen vor entscheidender Überprüfung
Das Handelsabkommen zwischen Kanada, den USA und Mexiko (CUSMA) steht in diesem Jahr vor einer verpflichtenden Überprüfung. US-Präsident Donald Trump äußerte sich kürzlich bei dem G7-Gipfel in Frankreich zu dem Pakt. Seine Äußerungen haben die Aufmerksamkeit kanadischer Führungskräfte auf sich gezogen.
Am Mittwoch bezeichnete Trump das nordamerikanische Freihandelsabkommen beim G7-Gipfel als „irrelevant“. Gleichzeitig deutete er an, die USA könnten „auch ohne“ das Abkommen besser dastehen, ließ aber die Möglichkeit einer Verlängerung offen.
Kanada und Mexiko haben einen Vorschlag vorgelegt, das Abkommen um 16 Jahre zu verlängern. Die Handelsgespräche zwischen den drei Ländern sollen in den kommenden zwei Wochen an Fahrt aufnehmen.
Premierminister Mark Carney reagierte gelassen auf Trumps Aussagen und gab an, diese nicht beunruhigend zu finden. Er verwies darauf, dass Trump Freihandelsabkommen schon lange skeptisch gegenüberstehe.
Die verpflichtende Überprüfung des Handelsabkommens läuft bereits. Die Verhandlungen treten bald in eine entscheidende Phase ein. Das Ergebnis wird die künftigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen den drei Ländern prägen.






