Trophäendiebe in Berlin gefasst: Verbindung zu weiteren Einbrüchen möglich
Lotta BrandtBerlin: Festnahmen und Razzia nach Diebstahl des Handball-Meisterschaftspokals - Trophäendiebe in Berlin gefasst: Verbindung zu weiteren Einbrüchen möglich
Zwei Männer sind in Berlin festgenommen worden, weil sie einem Handballverein eine Meisterschaftstrophäe gestohlen haben sollen. Der Diebstahl ereignete sich zwar bereits im November 2025, doch die Polizei konnte die Verdächtigen erst am 13. Januar 2026 festnehmen. Mittlerweile vermuten die Ermittler, dass das Duo mit weiteren Einbrüchen in mehreren Bundesländern in Verbindung stehen könnte.
Die 41- und 62 Jahre alten Tatverdächtigen wurden nach monatelangen Ermittlungen zum Trophäendiebstahl in Gewahrsam genommen. Die Behörden durchsuchten Immobilien in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Bei den Razzien beschlagnahmten sie Gold im niedrigen sechsstelligen Wert, 15.000 Euro Bargeld, eine eingeschmolzene Silberbarren sowie einen Schmelzofen.
Während der 41-Jährige weiterhin in Untersuchungshaft bleibt, wurde der 62-Jährige nach einer Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizeimaßnahmen erstreckten sich über Berlin hinaus und umfassten koordinierte Einsätze in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ermittler gehen davon aus, dass die sichergestellten Beweismittel die Männer mit weiteren ungeklärten Einbrüchen in Verbindung bringen könnten. Die Auswertung der Beweise läuft noch. Ob gegen die Verdächtigen weitere Anklagen erhoben werden, steht derzeit noch nicht fest.
Die Festnahmen sind das Ergebnis monatelanger Ermittlungsarbeit der Kriminalbeamten, die der gestohlenen Trophäe nachgingen. Sollte sich der Zusammenhang mit anderen Fällen bestätigen, könnten die Beweise zur Aufklärung mehrerer Einbrüche beitragen. Der 41-jährige Verdächtige bleibt vorerst in Haft, während die Ermittlungen andauern.
