23 May 2026, 12:35

Treibstoffdiebstahl in Mexiko sinkt um 30 Prozent – doch die Mafia bleibt gefährlich

Verluste durch Treibstoffdiebstahl sinken um 30% im Jahr 2026

Treibstoffdiebstahl in Mexiko sinkt um 30 Prozent – doch die Mafia bleibt gefährlich

Treibstoffdiebstahl in Mexiko sinkt um 30 Prozent im ersten Quartal 2026

Im ersten Quartal 2026 ist der Treibstoffdiebstahl in Mexiko im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang folgt auf Regierungsmaßnahmen, die sich gegen das illegale Anzapfen von Pipelines und Steuerbetrug richten. Dennoch belaufen sich die täglichen Verluste durch Diebstahl weiterhin auf 42 Millionen Pesos (rund 2,4 Millionen US-Dollar).

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Die Sicherheitsstrategie der mexikanischen Regierung unter Präsidentin Claudia Sheinbaum wird für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Luis Miguel Labardini von Marcos y Asociados führt den Rückgang direkt auf die neuen Maßnahmen zurück. Experten wie Miriam Grunstein vom Mexico Center der Rice University hinterfragen jedoch die langfristige Klarheit und Nachhaltigkeit der Strategie.

Diebstahlsmethoden werden immer raffinierter Der Treibstoffdiebstahl beschränkt sich längst nicht mehr auf das einfache Anzapfen von Pipelines. Kriminelle setzen zunehmend auf Dokumentenfälschung, gefälschte Rechnungen und andere ausgeklügelte Methoden. Der staatliche Ölkonzern Pemex, geleitet von Vorstandsvorsitzendem Víctor Rodríguez Padilla, verzeichnete im ersten Quartal 2026 finanzielle Verluste in Höhe von 3,812 Milliarden Pesos (etwa 220 Millionen US-Dollar).

In einem Bericht an die US-Börsenaufsicht SEC (20-F-Einreichung) wies Pemex auf anhaltende Bedrohungen durch Drogenkartelle und organisierte Kriminalität hin. Trotz der Fortschritte bleibt Mexikos täglicher Treibstoffverbrauch enorm: über 126 Millionen Liter Normalbenzin, 25 Millionen Liter Premiumkraftstoff und 65 Millionen Liter Diesel.

Herausforderungen bleiben trotz Rückgang Obwohl der Diebstahl zurückgegangen ist, verursacht er weiterhin erhebliche tägliche Verluste. Pemex sieht sich nach wie vor mit den Herausforderungen durch organisierte Kriminalität und sich weiterentwickelnde kriminelle Taktiken konfrontiert. Die nächsten Schritte der Regierung werden zeigen, ob sich der Abwärtstrend fortsetzt.

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