13 April 2026, 14:20

Tourismusdialog 2026: Wie Wiesbaden Rheingau seine Gäste von morgen gewinnt

Plakatwerbung für eine Reiseagentur in Frankreich mit Bildern von Blumen, Gebäuden, Hügeln, Wasser und Text, der wahrscheinlich ein Hotel bewirbt.

Tourismusdialog 2026: Wie Wiesbaden Rheingau seine Gäste von morgen gewinnt

Rund 130 Teilnehmer kamen im Reinhard-Ernst-Museum in Wiesbaden zum Tourismusdialog 2026 zusammen. Die unter dem Motto "Die Zukunft verlangt Entscheidungen" stehende Veranstaltung beleuchtete, wie sich die Region an veränderte Besuchertrends anpassen kann. Im Mittelpunkt standen die Weichenstellungen für den Tourismus der kommenden Jahre.

Die zentrale Frage des Tages lautete: "Ein Gast im 'Wiesbaden Rheingau' – wer wird unser Gast von morgen sein?" Experten analysierten aktuelle Marktveränderungen und diskutierten, wie künftige Gäste gewonnen werden können. Die Marktforscherin Leonie Scherer wies auf Herausforderungen hin, etwa rückläufige Tagesausflüglerzahlen und Leerstände in Innenstädten.

In Podiumsdiskussionen debattierten Dr. Oliver Kornhoff, Professor Gergely Szolnoki, Diana Nägler, Fabian Lauer und Claudia Braun über das Profil des "idealen Gastes" und die Anpassung von Angeboten an verschiedene Zielgruppen. Workshops unterstrichen die Notwendigkeit zielgruppenspezifischer Konzepte.

Jörg Brömer, Präsident der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden, betonte die Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlichen Motor. Sandro Zehner, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, forderte kluge Fördermittel, um die Branche zu stärken. Zudem wurde die anstehende Aktualisierung der Tourismusstrategie 2026 thematisiert.

Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website unter www.rheingau.com.

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Der Dialog brachte Branchenvertreter zusammen, um die touristische Zukunft der Region zu gestalten. Strategische Förderung, zielgruppengerechte Ansätze und die Anpassung an Marktveränderungen waren zentrale Erkenntnisse. Die Veranstalter werden diese Impulse nun in die überarbeitete Tourismusstrategie 2026 einfließen lassen.

Quelle