25 February 2026, 19:05

Torwartlegende Horst Schnoor stirbt – der "Mann mit tausend Händen" prägte den Hamburger SV

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines älteren Mannes in einer Jacke vor einem Stapel Holzplanken.

HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - Torwartlegende Horst Schnoor stirbt – der "Mann mit tausend Händen" prägte den Hamburger SV

Horst Schnoor, die Torwartlegende, die den Hamburger SV 1960 zur deutschen Meisterschaft führte, ist tot

Der für seine Treue und sein Können bekannte Schnoor verbrachte seine gesamte 15-jährige Karriere beim Verein und bestritt insgesamt 507 Spiele.

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Schnoor stieß 1952 zum Hamburger SV und entwickelte sich schnell zu einer Schlüsselfigur des Teams. Im Laufe seiner Laufbahn sicherte er sich zehn Oberliga-Titel sowie 1963 den DFB-Pokal. Seine Zuverlässigkeit brachte ihm von seinem Mannschaftskollegen Uwe Seeler den Spitznamen "der Mann mit tausend Händen" ein.

1963 stand er beim ersten Bundesliga-Spiel des Hamburger SV im Tor. Sein Rekord von 139 Spielen ohne Gegentor bleibt bis heute unübertroffen und macht ihn zum erfolgreichsten Torhüter in der Vereinsgeschichte. Auch nach seinem Karriereende blieb Schnoor dem Klub verbunden und besuchte regelmäßig die Heimspiele im Volksparkstadion.

Sein größter Triumph gelang ihm 1960, als er eine zentrale Rolle beim Gewinn der deutschen Meisterschaft mit dem Hamburger SV spielte. Trotz seiner Erfolge kam er nie in der Nationalmannschaft zum Einsatz – seine gesamte Karriere widmete er dem Verein.

Schnoors Vermächtnis beim Hamburger SV lebt durch seine Rekorde und die Wertschätzung der Fans weiter. Seine 507 Einsätze und 139 zu Null gespielten Partien zeugen von seinem außergewöhnlichen Talent und seiner Hingabe. Der Klub wird ihn als eine treue Persönlichkeit in Erinnerung behalten, die seine Geschichte geprägt hat.