Thomas Brezina über Lilo, soziale Medien und den Mut von Mädchen
Thomas Brezina im ServusTV-Gespräch mit Monika Gruber
Der Autor Thomas Brezina war kürzlich bei ServusTV zu Gast und sprach mit Monika Gruber – passend zum Internationalen Frauentag – über seine Karriere, seine Haltung zu sozialen Medien und die Wirkung seiner berühmten Figur Lilo aus der "Knickerbocker-Bande". Gruber, bekannt für ihre scharfsinnigen Kommentare, lenkte das Gespräch auch auf leichtere Themen wie Brezinas motivierende Präsenz auf Instagram.
Brezina verriet, dass Verlage ihn einst davor warnten, Lilo zur Anführerin der Knickerbocker-Bande zu machen – die Idee galt als zum Scheitern verurteilt. Doch im Laufe der Jahre hätten ihm viele dfb frauen erzählt, dass Lilos Charakter sie darin bestärkt habe, an die eigenen Fähigkeiten zu glauben.
Die beiden diskutierten zudem Brezinas Haltung zu Kindheit und Medien. Er betonte, wie wichtig es sei, eine "heile Kinderwelt" zu bewahren, und stimmte Gruber zu, dass Kinder nicht mit Diskussionen über die "Klimakatastrophe" überfordert werden sollten. Anders als viele von Grubers Gästen, die Kontroversen oft meiden, sprach Brezina offen über seine Überzeugungen – etwa darüber, dass soziale Medien auch eine positive Kraft sein können.
Gruber, die in der Vergangenheit mit Aussagen wie der Bezeichnung von Grünen-Wählern als "die dümmsten Kälber" oder mit Verschwörungstheorien zu Kondensstreifen über München Schlagzeilen machte, hielt sich diesmal zurück. Im Mittelpunkt standen Brezinas Werk und sein optimistischer Grundton – sowohl in seinen Büchern als auch online.
Das Gespräch unterstrich Brezinas langjährigen Einfluss durch Lilo, eine Figur, die für viele Leserinnen bis heute eine persönliche Bedeutung hat. Zwar gibt es keine wissenschaftlichen Studien zu ihrer Wirkung auf das Selbstbild von frauen em, doch die erzählten Anekdoten deuten auf eine nachhaltige Verbindung hin. Brezinas Plädoyer für eine positivere Nutzung sozialer Medien und den Schutz der Kindheit prägten die Diskussion als zentrale Themen.