17 June 2026, 19:19

Teatro alla Scala erhöht Ticketpreise – Stammgäste protestieren gegen 30-Prozent-Aufschlag

Preisaufschlag an der Mailänder Scala entfacht Proteste unter Stammgästen

Teatro alla Scala erhöht Ticketpreise – Stammgäste protestieren gegen 30-Prozent-Aufschlag

Die Ticketpreise am Mailänder Opernhaus Teatro alla Scala sind erstmals seit zehn Jahren gestiegen. Die Erhöhungen haben besonders bei den langjährigen Stammgästen der oberen Ränge für heftige Reaktionen gesorgt. Betroffen von den Anpassungen sind ausschließlich 36 der insgesamt 531 Plätze im Haus, und zwar die Sitze in der zweiten Galerie. Diese werden nun um über 30 Prozent teurer, was im Schnitt einem Aufschlag von 1,48 Euro pro Ticket entspricht. Ein Platz in der Galerie kostet in der Spielzeit 2025/26 daher 45,56 Euro, im darauffolgenden Jahr dann 46,94 Euro.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch die Abo-Preise für die Saison wurden angehoben: von 800 auf 1.050 Euro. Bei der Premiere von Verdis Carmen kam es bereits zu Protesten gegen die Preiserhöhungen.

Die Theaterleitung betont, die Anpassungen seien moderat und für zukünftige Vorhaben unverzichtbar. Die Mehreinnahmen sollen unter anderem für anstehende Tarifverhandlungen und die Verlegung einer Werkstatt verwendet werden. Trotz der Erhöhungen bleibt die Scala das teuerste Theater Europas – nur die Salzburger Festspiele liegen preislich noch darüber. Die Leitung hofft, mit den Maßnahmen die finanzielle Grundlage für die kommenden Jahre zu sichern.

Lesen Sie auch: