02 May 2026, 16:12

"Tag der Arbeit" in Braunschweig: Friedliche Proteste mit vereinzelten Eklats und rechter Gegenkundgebung

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin mit einem pinken "Happy Pride March"-Schild, umgeben von Gebäuden, Laternenmasten und Verkehrszeichen unter einem bewölkten Himmel.

"Tag der Arbeit" in Braunschweig: Friedliche Proteste mit vereinzelten Eklats und rechter Gegenkundgebung

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am „Tag der Arbeit“ – meistes friedlich, vereinzelt Zwischenfälle

In Braunschweig fanden am Freitag im Rahmen des Internationalen Tags der Arbeit mehrere Demonstrationen statt. Neben Gewerkschaftsaufmärschen versammelte sich auch eine rechtsextreme Kundgebung, die von der Polizei genau beobachtet wurde. Die meisten Proteste verliefen friedlich, doch es gab einige kleinere Vorfälle.

Der Tag begann mit dem DGB-Aufmarsch zum „Tag der Arbeit“, der um 11 Uhr am Burgplatz startete. Rund 1.800 Menschen nahmen teil, und die Demonstration endete gegen 12:30 Uhr im Bürgerpark.

Eine zweite DGB-Kundgebung unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ setzte sich um 13:05 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße in Bewegung. Gleichzeitig hielt die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Versammlung ab. Aufgrund der Präsenz des DGB wurde der NPD-Marsch umgeleitet und endete mit etwa 40 Teilnehmern.

Während der NPD-Veranstaltung wurden Eier geworfen, die jedoch keine Verletzungen oder Sachschäden verursachten. Einige DGB-Demonstranten versammelten sich spontan am Hauptbahnhof, um gegen die NPD-Kundgebung zu protestieren.

Die Polizei meldete vereinzelte Vorfälle, darunter Beleidigungen, zwei Angriffe auf Beamte und einen Fall von Widerstand gegen die Staatsgewalt. Trotz dieser Störungen waren alle Demonstrationen bis 17:15 Uhr beendet.

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Die Proteste in Braunschweig verliefen insgesamt ohne größere Störungen. Während die meisten Veranstaltungen friedlich blieben, kam es zu einigen kleineren Auseinandersetzungen und Ordnungswidrigkeiten. Die Behörden bestätigten, dass es keine schweren Verletzungen oder größeren Schäden gab.

Quelle