29 April 2026, 16:26

Studenten entwerfen lebendige Zukunft für das Gefängnis Rennelberg in Braunschweig

Leerer Raum mit rotem Boden, weißer Wand auf der rechten Seite, Metallstangen und Fenstern, die an eine Gefängniszelle erinnern.

Studenten entwerfen lebendige Zukunft für das Gefängnis Rennelberg in Braunschweig

Studierende der Technischen Universität Braunschweig haben neue Entwürfe für die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisgeländes Rennelbergs präsentiert. Die Vorschläge loten innovative Nutzungsmöglichkeiten für das Areal aus, doch mit konkreten Bauarbeiten wird erst nach dem endgültigen Verkauf des Grundstücks begonnen. Die Stadt plant, den Standort in den kommenden Jahren zu einem lebendigen städtischen Quartier zu entwickeln.

Das Projekt startete im Dezember 2018, als der Verwaltungsausschuss einen Beschluss fasste, einen Bebauungsplan für das Gefängnis und seine Umgebung zu erarbeiten. Seitdem haben Studierende des Instituts für Städtebau und Entwurfsmethodik der TU Braunschweig kreative Konzepte für die Zukunft des Geländes ausgearbeitet.

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Bei dem Wettbewerb stachen zwei Entwürfe besonders hervor. Franziska Heininger und Johannes Quirin erhielten den ersten Preis für ihr Konzept "Von Mauern zu Miteinander: Die Umgestaltung des ehemaligen Gefängnisses Rennelberg". Adriana Gens und Mareike Meier belegten mit ihrer Idee "Gefängnis Rennelberg: Wenn Barrieren fallen" den zweiten Platz. Alle eingereichten Arbeiten sind noch bis zum 20. Mai im Foyer des zweiten Obergeschosses des historischen Rathauses zu sehen.

Bevor langfristige Veränderungen umgesetzt werden, wird das ehemalige Gefängnis vorübergehend als Festivalgelände genutzt. In diesem Sommer findet dort im Juni das Theaterformen-Festival statt. Gerold Leppa, Leiter der Stadtplanung in Braunschweig, lobte das Engagement der Universität als wertvollen Beitrag für die Zukunft des Standorts.

Die studentischen Entwürfe geben einen Ausblick darauf, was aus dem Rennelberg-Areal werden könnte. Zunächst muss die Stadt jedoch den Verkauf des Gefängnisgeländes abschließen, bevor mit der Entwicklung begonnen werden kann. Bis dahin bleiben die Vorschläge ausgestellt – und das alte Gefängnis dient als temporärer Kulturort.

Quelle