Steuerpläne der Regierung stoßen auf scharfe Kritik im Parlament
Ein Parlamentsausschuss hat Bedenken gegen die Steuerpläne der Regierung geäußert. Der Haushaltsentwurf 2026 enthält Vorschläge, die Abgeordnete als zu hart für die Bürgerinnen und Bürger kritisieren. Auf einer Pressekonferenz präsentierten sie ihre Erkenntnisse.
Der Finanz- und Planungsausschuss der Nationalversammlung prüfte das Gesetzesvorhaben und deckte dabei Probleme bei mehreren aggressiven Steuermaßnahmen auf, die die Staatseinnahmen erhöhen sollen. In ihrem Bericht empfehlen die Abgeordneten, zentrale Vorschläge entweder zu streichen oder abzumildern.
Abgeordnete der United Alternative Government, angeführt von der Parlamentsabgeordneten Wanami Wamboka aus Bumula, sprachen mit den Medien über die Angelegenheit. Die Pressekonferenz fand am 17. Juni 2026 in den Parlamentsgebäuden in Nairobi statt. Die Gruppe übt darin scharfe Kritik an der Steuerstrategie von Präsident William Ruto.
Der Ausschussbericht benennt Schwachstellen im Haushaltsentwurf 2026. Sollten die Empfehlungen umgesetzt werden, könnten sie zu Änderungen in den Einnahmeplänen der Regierung führen. Die Vorschläge werden nun im Parlament weiter beraten.






