Stefanie Heinzmanns bewegende Kindheit im DDR-Vogtland der 1980er
Lotta BrandtStefanie Heinzmanns bewegende Kindheit im DDR-Vogtland der 1980er
Stefanie Heinzmann, die bekannte Musikerin, hat sich offen über ihre entbehrungsreiche Kindheit im ländlichen Vogtland der 1980er-Jahre geäußert. Trotz der Härten des Alltags in der DDR blickt sie mit Wärme auf ihre Jugend zurück. Ihre Tochter Johanna Mross teilte kürzlich ein nostalgisches Foto aus dieser Zeit.
Stefanie Heinzmann wuchs in einem Haus ohne Zentralheizung auf, mit nichts als einem Plumpsklo als Sanitäranlage – Verhältnisse, die in Teilen der ehemaligen DDR keine Seltenheit waren, auch wenn unklar bleibt, wie sie sich im Vergleich zu anderen Regionen darstellten. Schon als Kind feierte sie als junge Künstlerin in der DDR erste Erfolge.
Ihre Tochter Johanna schlug zunächst einen anderen Weg ein: Sie ließ sich zur Konditorin ausbilden, bevor sie schließlich – wie ihre Mutter – zur Musik zurückfand. Stets betonte sie, nie von ihren Eltern in die Branche gedrängt worden zu sein.
Heute treten Stefanie, Johanna und ihr Ehemann Lenny Lanner (51) als Familien-Trio auf. Lanner gibt offen zu, dass er sich die Entbehrungen, von denen Stefanie aus ihrer Kindheit erzählt, kaum vorstellen kann. Doch trotz aller Schwierigkeiten erinnert sie sich gern an diese Jahre.
Musik bleibt für die Familie ein zentraler Lebensinhalt. Stefanie Heinzmanns Erzählungen bieten einen seltenen Einblick in das ländliche Leben der DDR, während Johannas Karriere zeigt, wie sich Traditionen über Generationen weiterentwickeln. Ihre gemeinsamen Auftritte halten die Liebe zur Musik lebendig.
