Stadträtin mit bedrohtem Affen löst Ermittlungen wegen Artenschutzverstoßes aus
Lotta BrandtStadträtin mit bedrohtem Affen löst Ermittlungen wegen Artenschutzverstoßes aus
Ein virales Video hat eine Untersuchung ausgelöst, nachdem die Stadträtin Silvia Iliana Villarruel Gutiérrez aus Ocotlán im Bundesstaat Jalisco dabei gefilmt wurde, wie sie einen Spider-Affen hielt. Die Aufnahmen zeigen, wie sie das unruhige Tier von sich weghält, während sie gleichzeitig Anwesende begrüßt. Die Behörden haben inzwischen rechtliche Schritte wegen des Vorfalls eingeleitet.
Das Video, das sich rasant in den sozialen Medien verbreitete, zeigt Villarruel, wie sie den Affen mit einem Arm festhält. Bei dem Tier handelt es sich um einen Geoffroy-Klammeraffen (Ateles geoffroyi), eine vom Aussterben bedrohte Art. Nach mexikanischem Recht ist es verboten, Exemplare dieser Art für den Eigenbedarf oder kommerzielle Zwecke zu entnehmen oder zu besitzen.
Die mexikanische Bundesanwaltschaft für Umweltschutz (PROFEPA) hat inzwischen Strafanzeige erstattet. Inspektoren besuchten die städtischen Büros in Ocotlán, um die Herkunft und den rechtlichen Status des Affen zu klären. Villarruel räumte ein, die Frau auf dem Video zu sein, behauptete jedoch, das Tier gehöre einer anderen Person.
PROFEPA fordert sie auf, Angaben zu machen, um den illegalen Besitzer des Affen zu identifizieren. Die Behörde wird die Ermittlungen fortsetzen, um den Sachverhalt aufzuklären und den Schutz des Tieres zu gewährleisten.
Der Fall bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen, während die Behörden die Verantwortung für den Besitz des Affen klären. Mit den Maßnahmen will PROFEPA die Einhaltung der Artenschutzgesetze durchsetzen und die bedrohte Art schützen. Weitere Updates werden im Verlauf der Ermittlungen erwartet.






