Sportpark Illoshöhe: Historische Sportstätte wird mit Millionenaufwand modernisiert
Hannah BöhmSportpark Illoshöhe: Historische Sportstätte wird mit Millionenaufwand modernisiert
Sportpark Illoshöhe: Historische Anlage vor großem Modernisierungsschub
Der Sportpark Illoshöhe, eine traditionsreiche Einrichtung mit Wurzeln aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, steht vor umfassenden Sanierungsarbeiten. Die Maßnahmen sind Teil eines Bundesprogramms zur Förderung von Sport-, Jugend- und Kulturinfrastruktur in ganz Deutschland. Nach Angaben der Verantwortlichen sollen die Verbesserungen die Trainingsbedingungen optimieren, ohne den historischen Charme der Anlage zu beeinträchtigen.
Ursprünglich als Aschelaufbahn angelegt, erhielt der Sportpark 1981 einen modernen Kunststoffbelag. 1984 errichtete der VfL zudem ein eigenes Funktionsgebäude. Im Laufe der Jahrzehnte war die Anlage Schauplatz großer Veranstaltungen, darunter das Niedersächsische Landesturnfest und ein Besuch von Papst Johannes Paul II.
Die anstehenden Arbeiten beginnen mit der Sanierung des Hauptfeldes, gefolgt von der Laufbahn. Ziel ist es, Athletinnen und Athleten bessere Trainingsmöglichkeiten zu bieten und so ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Wie Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, betonte, werde die Modernisierung den traditionellen Charakter des Parks bewahren, während die Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht werden.
Finanziert wird das Projekt aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK), das bereits über 750 Sanierungsvorhaben an Sportstätten unterstützt hat. Bis 2021 waren dafür insgesamt 1,54 Milliarden Euro für den Erhalt sozialer Infrastruktur bereitgestellt worden. Seit 2022 liegt ein besonderer Fokus auf Energieeffizienz – die Mittel stammen dabei aus dem Klima- und Transformationsfonds. Geförderte Projekte müssen hohe Standards in den Bereichen Energieverbrauch, Klimaanpassung und gesellschaftliche Teilhabe erfüllen.
Die Modernisierung des Sportparks Illoshöhe verbindet historische Tradition mit zeitgemäßen Trainingsmöglichkeiten. Die Maßnahmen fügen sich in die bundesweiten Bestrebungen ein, öffentliche Sportinfrastrukturen zu modernisieren und gleichzeitig Klimaziele sowie Effizienzstandards zu erreichen. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Anlage Vereinen und Schulen weiterhin als leistungsfähige Trainingsstätte zur Verfügung stehen.






