10 January 2026, 22:33

SPD startet zähen Wahlkampf gegen die AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Zwei Autos auf einer Straße außerhalb einer Stadt mit Text in der linken unteren Ecke.

Schwesig führt SPD in härtesten Wahlkampf aller Zeiten an - SPD startet zähen Wahlkampf gegen die AfD in Mecklenburg-Vorpommern

Die SPD hat ihren Wahlkampf für die Landtagswahl 2023 in Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Parteichefin Manuela Schwesig sprach vor rund 120 Kandidaten und Unterstützern in Güstrow und warnte vor einem schwierigen Wahlkampf. Schwesig räumte ein, dass dies der härteste Wahlkampf für die SPD seit Jahren werde. Aktuelle Umfragen sehen die rechtspopulistische AfD mit 38 Prozent klar in Führung, während die SPD bei 19 Prozent liegt. Trotz der Herausforderung zeigte sie sich zuversichtlich, dass die Partei ihren Erfolg von 2021 wiederholen könne, als sie in den Umfragen von 23 auf schließlich 39 Prozent der Stimmen zulegte.

Die SPD-Vorsitzende rief zu einer geschlossenen demokratischen Front auf, um den Aufstieg der AfD zu stoppen. Sie warnte, ein Sieg der AfD würde Freiheit und soziale Gerechtigkeit im Land einschränken. Um der Rechtspopulisten entgegenzutreten, will die SPD ihren Wahlkampf als Teil einer breiteren "gemeinsamen demokratischen Bewegung" führen. Schwesig forderte ihr Team auf, sich auf einen zähen Kampf einzustellen, und betonte, dass demokratische Werte nach der Wahl unabhängig von allen Hindernissen siegen müssten.

Der SPD-Wahlkampf konzentriert sich nun darauf, Unterstützung über die traditionelle Wählerbasis hinaus zu mobilisieren. Angesichts der Umfrageführung der AfD strebt die Partei eine Wiederholung ihres Comebacks von 2021 an. Das Ergebnis wird entscheiden, ob das Land seinen bisherigen politischen Kurs beibehält oder weiter nach rechts rückt.

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