SPD-Politikerin Kreiser zerpflückt BUND-Studie zu PFAS im Trinkwasser Niedersachsens

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Ein Mann in der Mitte des Bildes hält eine Flasche und trinkt Wasser, mit ein paar anderen Menschen im Hintergrund sichtbar.

SPD-Politikerin Kreiser zerpflückt BUND-Studie zu PFAS im Trinkwasser Niedersachsens

SPD-Politikerin Dunja Kreiser hat eine aktuelle Studie des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) scharf kritisiert und der Untersuchung mangelnde Professionalität sowie eine nicht repräsentative Probenentnahme vorgeworfen. Die Studie wies Rückstände von PFAS im Trinkwasser Niedersachsens nach. Die zwischen Juni und Oktober 2025 durchgeführte BUND-Studie umfasste 62 Wasserproben, darunter 46 Trinkwasserproben. Zudem wurden 13 Grundwasser- und drei Oberflächenwasserproben entnommen – überwiegend in Deutschland und mit Unterstützung von Politikerinnen und Politikern. Die Ergebnisse zeigen, dass in 42 der 46 Trinkwasserproben aus Niedersachsen PFAS-Rückstände nachgewiesen wurden, teilweise in Konzentrationen, die künftige Grenzwerte überschreiten. Kreiser monierte jedoch, dass die Proben nicht an den eigentlichen Trinkwasserentnahmestellen genommen wurden, was die Aussagekraft der Ergebnisse verzerrt haben könnte. Kreiser zeigte sich enttäuscht über die Art der Bekanntgabe durch den BUND und verwies auf einen früheren Bericht der Goslarer Zeitung, der die Probenentnahme als symbolisch bezeichnete. Sie betonte, dass deutsche Wasserversorger die aktuellen gesetzlichen Grenzwerte einhielten und somit sicheres Trinkwasser gewährleisteten. Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bestätigte die Sicherheit des deutschen Trinkwassers. Die BUND-Studie hat eine Debatte ausgelöst, in der Kreiser Methodik und Repräsentativität der Untersuchung infrage stellt. Trotz der Befunde halten die deutschen Wasserversorger daran fest, dass das Trinkwasser sicher sei und die geltenden Grenzwerte eingehalten würden.