Solingen verwandelt seine Innenstadt mit grünen Begegnungsorten und Bürgerbeteiligung
Elias WernerSolingen verwandelt seine Innenstadt mit grünen Begegnungsorten und Bürgerbeteiligung
„Verwandelte Gärten“: Neues Projekt bringt mehr Grün in Solingens Innenstadt
Ende Mai startet in der Solinger Innenstadt das Projekt „Verwandelte Gärten“. Die Initiative soll den Stadtteil durch mehr Grünflächen und soziale Begegnungsorte lebendiger und vernetzter gestalten. Anwohner:innen und lokale Gruppen werden eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielen.
Der offizielle Auftakt findet am Freitag, 29. Mai, von 16:00 bis 19:00 Uhr im „MITTEndrin“ in der Hauptstraße statt. Großformatige Pflanzkübel aus wellförmigen Stahlrohren werden im Stadtzentrum aufgestellt und schaffen grüne Treffpunkte. Diese temporären Installationen dienen als Test für künftige Baumstandorte und städtische Aufwertungsmaßnahmen.
Miriam Macdonald, Leiterin der Stadtentwicklungsplanung, betont, dass es darum gehe, die Innenstadt grüner und einladender zu gestalten. Das Vorhaben ist Teil des „Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) ‚Stadt 2030‘“ und wird gemeinsam mit der Stadt, dem Planungsbüro „Studio Quack“ und Bürger:innen umgesetzt.
Jan-Philipp Neuer, Thomas Quack und Pauli Muszi von „Studio Quack“ heben hervor, dass die Gärten für alle offen seien. Sie hoffen auf eine enge Zusammenarbeit mit Anwohner:innen und Akteur:innen vor Ort, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Nach dem Start folgen in den kommenden Monaten weitere „Verwandelte Gärten“-Standorte, etwa am Fronhof sowie an der Ecke Fühlstein/Linkgasse*.
Das Projekt verbindet städtische Begrünung, Nachbarschaftsengagement und die Aufwertung öffentlicher Räume. Durch kleine, temporäre Veränderungen sollen langfristige Lösungen für die Innenstadt erprobt werden. Mit dem Wachstum der Initiative sind weitere Standorte und Gemeinschaftsveranstaltungen geplant.






