Skandal um Jordan Acker: Sexistische Slack-Nachrichten führen zu Rückzug aus Uni-Kuratorium
Hannah BöhmSkandal um Jordan Acker: Sexistische Slack-Nachrichten führen zu Rückzug aus Uni-Kuratorium
Jordan Acker, Mitglied des Kuratoriums der University of Michigan, hat sich für unangemessene sexuelle Kommentare in einem Slack-Channel entschuldigt. Die Vorwürfe wurden durch eine Untersuchung bestätigt, die die Authentizität der beleidigenden Nachrichten bestätigte. Acker gab seine Entschuldigung während einer Sitzung des Kuratoriums ab. Denise Ilitch nahm diese an und bezeichnete den Vorfall als ein 'Lehrmoment'.
Der Senatsausschuss für Universitätsangelegenheiten hatte zuvor gefordert, dass Acker zurücktreten solle, falls sich die Vorwürfe als zutreffend erweisen würden. Trotz des Drucks bekundete Acker seine Absicht, seine aktuelle Amtszeit bis zu deren Ende zu erfüllen. Allerdings verlor er die Nominierung der Michigan Democratic Party für eine weitere Amtszeit im Kuratorium.
Zusätzlich hatte Acker im Jahr 2024 über pro-palästinensische Proteste sowie Vandalismus an seinem Wohnhaus und seiner Anwaltskanzlei berichtet. Trotz der aktuellen Kontroverse bleibt er vorerst im Amt, wird aber mit Ablauf seiner Amtszeit zurücktreten. Der Vorfall markiert das vorzeitige Ende von Ackers politischer Laufbahn im Kuratorium. Seine Entschuldigung und der Verzicht auf eine weitere Kandidatur zeigen die Konsequenzen aus den Vorwürfen und der internen Untersuchung.
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