31 December 2025, 06:40

Silvestergewalt: Ministerpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte in Niedersachsen

Männer in Uniformen auf einer Straße mit einem Eisenzaun dahinter, Bäume und Pfosten im Hintergrund.

Ministerpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte - Silvestergewalt: Ministerpräsident fordert mehr Respekt für Einsatzkräfte in Niedersachsen

Vor den Silvesterfeiern hat Olaf Lies, Ministerpräsident von Niedersachsen, zu mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften wie Feuerwehrleuten, Polizisten und Verkehrsmitarbeitern aufgerufen. Er verurteilte jüngste Angriffe auf Rettungssanitäter, Feuerwehrleute, Polizisten und Verkehrsmitarbeiter als "völlig inakzeptabel". Sein Appell erfolgt nach Jahren der Gewalt im Zusammenhang mit den Silvesterfeiern in Städten wie Hannover und Braunschweig.

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Zwischen 2015 und 2024 berichteten Polizei und Medien wiederholt über Übergriffe auf Einsatzkräfte in der Silvesternacht. Gruppen junger Männer, oft mit Migrationshintergrund, griffen Ärzte, Feuerwehrleute und Verkehrsmitarbeiter an. Bei diesen Vorfällen kamen häufig Feuerwerkskörper, Alkohol und große Menschenmengen ins Spiel.

Im vergangenen Jahr gab es einen leichten Rückgang der Angriffe: 43 registrierte Fälle im Vergleich zu 54 im Vorjahr. Trotz dieser Verbesserung betonte Lies, dass solche Straftaten schwerwiegend seien und konsequent bestraft werden müssten. Er rief auch Zeugen auf, einzugreifen oder die Polizei zu kontaktieren, wenn sie Aggressionen beobachten. Lies bezeichnete verbale und körperliche Angriffe auf Einsatzkräfte als "absoluter Respektmangel". Auch in diesem Jahr werden Rettungsteams an den Feiertagen im Einsatz sein, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.

Die Stellungnahme des Ministerpräsidenten unterstreicht die Notwendigkeit einer strengeren Durchsetzung der Gesetze und einer höheren öffentlichen Aufmerksamkeit. Trotz eines leichten Rückgangs der Vorfälle bleiben Einsatzkräfte während der Silvesterfeiern Risiken ausgesetzt. Die Behörden fordern sowohl rechtliche Konsequenzen als auch gesellschaftliche Unterstützung, um weitere Angriffe zu verhindern.