24 May 2026, 15:04

Sieben Migranten seit Dezember 2024 spurlos in Mexiko verschwunden

Familie von vermissten Migranten fordert Antworten in Chiapas; Staatsanwalt bestätigt aktive Suche nach nur sieben Personen

Sieben Migranten seit Dezember 2024 spurlos in Mexiko verschwunden

Sieben Familien aus Kuba, Honduras und Ecuador suchen nach ihren vermissten Angehörigen, nachdem eine Gruppe von Migrantinnen und Migranten im Süden Mexikos spurlos verschwand. Die Gruppe, die zuletzt im Dezember 2024 gesehen wurde, war der Transport von Tapachula nach Juchitán im Bundesstaat Oaxaca versprochen worden – doch am Ziel kam sie nie an.

Am Samstag trafen sich die Angehörigen mit Vertretern der Staatsanwaltschaft von Chiapas, um Antworten im Fall sowie Aufklärung über den Verbleib zweier mutmaßlicher Schleuser zu fordern. Die Migrantinnen und Migranten – sechs Kubaner, ein Honduraner und ein Ecuadorianer – wurden zuletzt in San José El Hueyate gesichtet. Dort hatten sie sich versammelt, um mit einem Boot die 420 Kilometer lange Strecke nach Juchitán zurückzulegen. Die Reise war von den Schleusern Ángel García Hernández und Milton Sepúlveda organisiert worden, deren aktueller Aufenthaltsort unbekannt bleibt.

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Ursprünglich zählte die Gruppe etwa zwanzig Menschen. Mittlerweile werden jedoch nur noch sieben als vermisst geführt, nach denen aktiv gesucht wird. Die Familien lehnen weitere Medieninterviews ab und verweisen stattdessen auf frühere Stellungnahmen, um ihre Sorgen zu äußern.

An der Suche beteiligt sich die internationale Suchbrigade Rutas Tejiendo („Vernetzte Wege“), unterstützt von mehreren mexikanischen Regierungsbehörden. Trotz des Einsatzes gibt es jedoch keine neuen bestätigten Hinweise auf den Verbleib der Vermissten. Die Angehörigen fordern weiterhin aktuelle Informationen über die Schleuser und ihre vermissten Familienmitglieder. Die Behörden haben bisher keine konkreten Details zum Stand der Ermittlungen genannt. Die Suche nach den sieben Vermissten in der Region dauert an.

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