Sheinbaum erklärt Abwesenheit bei WM-Eröffnung – und setzt auf Nähe zum Volk
Noah WeberSheinbaum erklärt Abwesenheit bei WM-Eröffnung – und setzt auf Nähe zum Volk
Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo hat sich zu Kritik an ihrer Abwesenheit bei der Eröffnung des FIFA-Weltmeisterschafts-Turniers geäußert. Sie erklärte ihre Entscheidung und betonte erneut ihr Engagement, für alle Bürgerinnen und Bürger zu regieren.
Sheinbaum gab bekannt, dass sie bewusst auf eine persönliche Teilnahme an der Veranstaltung verzichtet habe. Stattdessen überließ sie ihre Eintrittskarte einer jungen Frau – mit dem Hinweis, dass einige Plätze bis zu 120.000 Pesos kosteten. Zoé Robledo, Direktor des mexikanischen Sozialversicherungsinstituts IMSS, unterstützte ihre Wahl und erklärte, sie habe sich stattdessen für die Nähe zu den Menschen entschieden.
Die Präsidentin nutzte den Anlass, um ihre politische Haltung zu unterstreichen. Sie erklärte, die politische Gleichung des Landes habe sich verändert, und versicherte, ihre Regierung handle „vom Volk und für das Volk“. Dies sei Teil dessen, was sie als „Vierte Transformation“ bezeichnet.
Sheinbaum ging auch auf ihre Kritiker ein. Sie behauptete, wer nicht an Mexiko glaube oder das Land nicht liebe, verliere in allen Lebensbereichen. Besonders hob sie hervor, dass ihre Regierung Korruption ablehne und keine Verbindungen zur Elite benötige.
Ihre Aussagen verdeutlichen einen Wandel in Mexikos politischer Ausrichtung. Die Präsidentin bleibt überzeugt, dass Fortschritt auch ohne Korruption möglich ist. Mit ihren Taten und Worten prägt sie weiterhin das Bild einer Regierung, die sich an den Menschen orientiert.






