Sechs Kilo Cannabis bei Grenzkontrolle in Sachsen beschlagnahmt – Verdacht auf Messedeal in Berlin
Elias WernerSechs Kilo Cannabis bei Grenzkontrolle in Sachsen beschlagnahmt – Verdacht auf Messedeal in Berlin
Ein 39-jähriger US-Amerikaner ist am Montagmorgen an der deutsch-tschechischen Grenze festgenommen worden, nachdem die Polizei in seinem Fahrzeug etwa sechs Kilogramm Cannabis entdeckt hatte. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Kontrolle am Grenzübergang Bad Schandau. Die Behörden vermuten nun, dass der Mann plante, die Drogen auf einer großen Fachmesse in Berlin zu verkaufen.
Bundespolizisten hielten den Mann auf, als er aus Tschechien nach Deutschland einreiste. Bei einer Durchsuchung seines Wagens wurde das Cannabis gefunden, woraufhin er umgehend in Gewahrsam genommen wurde. Später bestätigten die Beamten, dass er auf dem Weg zur Mary Jane, einer Cannabis-Fachmesse in Berlin, gewesen war.
Das Amtsgericht Dresden erließ kurz nach dem Fund einen Haftbefehl. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte die Drogen gewinnbringend auf der Veranstaltung vertreiben wollte. Obwohl er bisher nicht vorbestraft ist, hat er die Vorwürfe während der Vernehmung teilweise eingeräumt.
Aktuell befindet sich der Mann in Untersuchungshaft. Er besitzt die US-Staatsbürgerschaft, hat jedoch keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern noch an.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer standardmäßigen Grenzkontrolle, bei der eine beträchtliche Menge Cannabis sichergestellt wurde. Dem Beschuldigten droht nun ein Strafverfahren, wobei sich die Ermittler insbesondere auf den mutmaßlichen Verkaufswillen konzentrieren. Seine fehlenden Vorstrafen und das teilweise Geständnis könnten sich auf den weiteren Verlauf des Verfahrens auswirken.






