Sebastian Kehl im Fokus: Soll er den HSV aus der Krise führen?

Noah Weber
Noah Weber
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Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Gruppe von Männern auf einem Fußballfeld, wobei der Mann in der Mitte einen Wanderschuh trägt.Noah Weber

HSV-Rumor um Kehl: '0.0' Problem für BVB-Boss Ricken - Sebastian Kehl im Fokus: Soll er den HSV aus der Krise führen?

Gerüchte machen die Runde, dass Sebastian Kehl, Sportdirektor von Borussia Dortmund, neuer Sportchef des Hamburger SV werden könnte. Die Spekulationen entstanden nach dem Rücktritt von Stefan Kuntz aus dieser Position. Bisher haben jedoch keine offiziellen Gespräche zwischen Kehl und dem HSV stattgefunden.

Weitere Namen im Gespräch sind Oliver Bierhoff, Jonas Boldt und Fabian Wohlgemuth. Doch Kehl bleibt ein zentraler Diskussionspunkt im Aufsichtsrat des HSV.

Laut Berichten hat der Aufsichtsrat des Hamburger SV intensive interne Gespräche über eine mögliche Verpflichtung Kehls geführt. Trotz des Interesses gab es bisher keinen direkten Kontakt zu dem 44-Jährigen. Sein aktueller Vertrag bei Borussia Dortmund läuft noch bis Sommer 2027, was einen möglichen Wechsel zusätzlich erschwert.

In Dortmund wird die Gerüchteküche indes abgetan. Cheftrainer Niko Kovač gab an, nichts von den Berichten zu wissen. Sportdirektor Lars Ricken ging noch einen Schritt weiter und bezeichnete die Spekulationen als "nicht der Rede wert" – nicht einmal 0,1 % Beachtung wert. Kehls Erfahrung im Fußballmanagement macht ihn zu einem starken Kandidaten. Seine Erfolgsbilanz in Dortmund und der Führungsbedarf beim HSV befeuern die anhaltenden Diskussionen. Dennoch bleibt die Situation vorerst rein spekulativ.

Der Hamburger SV prüft weiterhin seine Optionen, hat aber noch keine konkreten Schritte unternommen, um Kehl anzusprechen. Seine langfristige Bindung an Dortmund erschwert einen möglichen Wechsel. Die nächsten Schritte des Vereins hängen von weiteren internen Beratungen und der Frage ab, ob es schließlich zu einer Kontaktaufnahme kommt.