Schweizer Abstimmung: Soll Bargeld als Zahlungsgarantie erhalten bleiben?
Hannah BöhmSchweizer Abstimmung: Soll Bargeld als Zahlungsgarantie erhalten bleiben?
Die Schweiz bereitet sich auf eine entscheidende Abstimmung über die Zukunft des Bargelds vor. Am 8. März 2023 entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Bargeld-Initiative, einen Vorschlag zum Schutz von physischem Geld. Die Debatte kommt zu einer Zeit, in der digitale Zahlungen immer beliebter werden und die Nutzung von Bargeld weiter zurückgeht.
Die Bargeld-Initiative entstand als Reaktion auf die Sorge, dass Bargeld verschwinden könnte. Befürworter argumentieren, dass physisches Geld eine garantierte Zahlungsoption bleiben sollte. Gleichzeitig haben sich Debitkarten zum häufigsten Zahlungsmittel entwickelt, während Mobile-Apps wie Twint ebenfalls an Bedeutung gewinnen.
Im vergangenen Sommer präsentierte die Schweizerische Nationalbank (SNB) zwölf neue Banknotendesigns. Sechs davon schafften es in die finale Auswahlrunde. Die Entwürfe spiegeln einen modernen Ansatz wider, doch die Initianten befürchten, dass Innovationen im digitalen Zahlungsverkehr Bargeld vollständig aus dem Umlauf verdrängen könnten.
Gegner der Initiative haben einen Gegenvorschlag eingebracht. Die Details dieser Alternative werden noch diskutiert, doch er sieht einen anderen Weg vor, um Bargeld und digitale Transaktionen in Einklang zu bringen.
Das Ergebnis der Abstimmung am 8. März wird bestimmen, wie die Schweiz Zahlungen in den kommenden Jahren regelt. Wird die Initiative angenommen, bleibt Bargeld flächendeckend verfügbar. Bei einer Ablehnung könnte das Land seinen Kurs in Richtung digitaler und kartengestützter Zahlungen weiter fortsetzen.






