Schnelle Radroute zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nimmt Form an
Hannah BöhmSchnelle Radroute zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nimmt Form an
Die Pläne für eine schnelle Radverkehrsverbindung zwischen Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel nehmen Gestalt an. Das Projekt soll Rad- und E-Bike-Fahrten beschleunigen und damit attraktiver im Vergleich zum Autoverkehr machen. Damit unterstützt es die Verkehrswende und die Klimaschutzziele in der Region.
Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel treiben die Initiative gemeinsam mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig voran. Seit Herbst 2024 prüft ein Planungsbüro mögliche Trassen, wobei der Fokus auf den Bereichen zwischen dem Europaplatz und der Autobahn A 39 sowie auf Stadtteilen wie Gartenstadt, Melverode, Rüningen, Leiferde und Stöckheim liegt.
Im Frühjahr 2025 wurden während der ersten Bürgerbeteiligung über 300 Vorschläge und Anmerkungen von Anwohnern gesammelt. Auf dieser Grundlage wurden nun erste Routenvarianten erarbeitet, die als Diskussionsbasis für die nächste Beteiligungssphase dienen. Die Streckenführung soll Verzögerungen durch Kreuzungen, schmale Wege, schlechte Oberflächen oder Steigungen vermeiden.
Ein Workshop für Braunschweiger Bürger findet am Dienstag, dem 23. Juni, um 18:00 Uhr in der Raabeschule (Standort Stöckheim), Siekgraben 46, statt – die Türen öffnen um 17:30 Uhr. Ziel ist es, gemeinsam mit den Anwohnern eine bevorzugte Route auszuwählen. Diese wird anschließend den politischen Gremien in Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.
Die schnelle Radroute soll die Reisezeiten für Radfahrer und E-Bike-Nutzer deutlich verkürzen. Nach der Bürgerbeteiligung und der politischen Prüfung wird die favorisierte Variante weiterverfolgt. Das Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung nachhaltiger Verkehrsverbindungen in der Region.
