Zehn Freiburger Spieler verderben Thiounes Debüt für Werder Bremen - SC Freiburg siegt 1:0 gegen Werder Bremen – Bremer Krise hält an
SC Freiburg sichert sich knappen 1:0-Sieg gegen Werder Bremen in hart umkämpftem Bundesliga-Spiel
Am 7. Februar 2026 setzte sich der SC Freiburg in einem eng geführten Bundesliga-Spiel mit einem schmalen 1:0 gegen Werder Bremen durch. Der Sieg markierte zwar das Debüt von Daniel Thioune als Bremer Cheftrainer, doch seine Mannschaft blieb weiterhin ohne Sieg. Ein frühes Tor der Freiburger und eine späte Rote Karte besiegelten das Ergebnis.
Niklas Beste brachte Freiburg bereits in der 13. Minute mit 1:0 in Führung und verschaffte den Gastgebern einen frühen Vorsprung. Trotz Bemühungen der Bremer blieb deren beste Chance ein spektakulärer Fallrückzieher von Justin Njinmah, den Freiburgs Torhüter Noah Atubolu noch abwehren konnte.
Die Freiburger nahmen im Vergleich zum letzten Spiel vier Änderungen vor und brachten mit Kapitän Christian Günter und Vincenzo Grifo frischen Wind in die Startelf. Thioune hingegen tauschte Samuel Mbangula gegen Keke Topp aus. Die Partie nahm in der 52. Minute eine dramatische Wende, als Johan Manzambi nach VAR-Prüfung des Platzes verwiesen wurde – Freiburg musste fortan mit zehn Mann spielen.
Freiburgs Trainer Julian Schuster sah unterdessen seine vierte Gelbe Karte der Saison, was ihn für das nächste Spiel sperrt. Zudem wurde den Gastgebern ein Tor aberkannt, nachdem Yuito Suzukis Treffer wegen eines Fouls im Spielaufbau nicht gegeben wurde. Trotz dieser Rückschläge hielt Freiburg durch und feierte damit den sechsten Heimsieg der Saison, der die Position auf Platz sieben festigte.
Bremen hingegen bleibt nach nun elf Spielen ohne Sieg in der ungeliebten Relegationsplatz-Zone stecken.
Mit diesem Ergebnis festigt Freiburg seinen siebten Tabellenplatz, während Bremen weiter in der Krise steckt. Der FC Bayern München führt die Bundesliga mit 16 Punkten aus 16 Spielen an, gefolgt von Borussia Dortmund und der TSG Hoffenheim. Dortmund könnte in den kommenden Partien aufschließen, doch Bremen muss schnell die Wende schaffen, um den Abstiegsrängen zu entkommen.
