Satirischer Sketch nimmt Kemptener FDP-Kandidaten für das OB-Amt auf die Schippe
Noah WeberSatirischer Sketch nimmt Kemptener FDP-Kandidaten für das OB-Amt auf die Schippe
In einem aktuellen satirischen Sketch wurden die Oberbürgermeisterkandidaten der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Kempten auf die Schippe genommen. Die Aufführung stellte die Alternativen als wenig überzeugend und skurril dar und nahm dabei auch lokale Politiker mit humorvollen Seitenhieben aufs Korn – kurz vor der anstehenden Wahl.
Im Mittelpunkt standen mehrere überzeichnete Figuren: Dominik Tartler wurde als zu jung und unerfahren für das Amt abgetan. Franz-Josef Natterer-Babych gab den selbstverliebten Kandidaten, der sich ständig im Spiegel bewunderte.
Katharina Schrader wurde als naive "Frau Holle" dargestellt, die Herzen über die Stadt verstreute. Eine Figur namens "DonQuiSchoche" kämpfte gegen den Einfluss der CSU. Der Arzt Spitzer mimte einen Hausarzt, der Witze über das Umgehen von Parkgebühren in Kempten machte – und dabei unpassende Socken auszog, um ein schwarz-gelbes Paar darunter zu enthüllen.
Eine geheimnisvolle "Hexe Mechthilde" warnte, ein politisches Mandat sei kein Andenken. Der Sketch ließ die Zuschauer fragen, ob Kandidaten wie "Rechenstab" Eigstler oder "Hai" Wilhelm die amtierende Bürgermeisterin, die den Spitznamen "Hausdrache" Indra Baier-Müller trägt, wirklich ersetzen könnten. Die FDP unterstützt Baier-Müller offiziell für eine dritte Amtszeit.
Die Darstellung unterstrich die Schwierigkeiten der FDP, im Kemptener Oberbürgermeisterrennen starke Alternativen zu präsentieren. Zwar war der Sketch locker und humorvoll, doch spiegelte er die laufenden Debatten über Führung und Nachfolge wider. Es gibt keine Hinweise darauf, dass er die politischen Diskussionen vor den Kommunalwahlen 2020 direkt beeinflusst hat.
