Sarah Ferguson: Vom Gesellschaftsstar zur Geächteten nach Epstein-Skandal
Noah WeberSarah Ferguson soll angeblich nach Epstein-Enthüllungen virtual obdachlos sein - Sarah Ferguson: Vom Gesellschaftsstar zur Geächteten nach Epstein-Skandal
Sarah Ferguson hat sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, nachdem ihre Verbindungen zu Jeffrey Epstein erneut ans Licht kamen. Einst eine bekannte Persönlichkeit bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Fernsehauftritten, sieht sie sich nun mit sozialer Isolation konfrontiert, da sich Freunde von ihr distanzieren. Der Skandal hat sie obdachlos zurückgelassen – sie ist auf die Hilfe von Bekannten angewiesen, um unterzukommen.
Vor 2019 hatte Ferguson ihr öffentliches Image wiederaufgebaut. Nach Jahren der Boulevardkritik war sie vor allem für ihr Engagement bei der Hilfsorganisation Street Child und als Botschafterin von Weight Watchers bekannt geworden. Ihre ITV-Dokuserie Finding Sarah sowie Auftritte in US-Sendungen wie Oprah trugen dazu bei, ihr Ansehen zu verbessern. Hochkarätige Events – von Buchvorstellungen in London bis zu einem Galaabend 2017 im Plaza Hotel in New York – festigten ihre Rückkehr in die Gesellschaft.
Doch ihre Verbindungen zu Epstein haben diesen Fortschritt zunichtegemacht. Aus E-Mails ging hervor, dass sie ihn einst als "den Bruder, den ich nie hatte" bezeichnete; über die Jahre hatte er sie zudem finanziell unterstützt. Seit den Enthüllungen ist ihr Ruf ruiniert. Freunde meiden jeden Kontakt, und sie wurde ihrer königlichen Residenz beraubt – effektiv ist sie damit ohne festen Wohnsitz.
Zuletzt wurde Ferguson im Dezember 2022 bei der Taufe ihrer Enkelin gesehen. Berichten zufolge floh sie anschließend in ein irisches Ferienressort, bevor sie nach New York weiterreiste. Dort lebt sie nun im Kreis einer immer kleiner werdenden Gruppe von Unterstützern, darunter Priscilla Presley. Selbst ihre Tochter, Prinzessin Eugenie, hält sich aus der Affäre heraus.
Die Folgen des Epstein-Skandals haben Ferguson in eine prekäre Lage gebracht. Ohne festen Wohnsitz ist sie auf die Gastfreundschaft weniger verbliebener Verbündeter angewiesen. Ihre Zukunft – einst geprägt von Wohltätigkeitsarbeit und Medienpräsenz – bleibt ungewiss.