15 April 2026, 16:15

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen einen Shitstorm aus

Eine Gruppe von Menschen hält ein Transparent mit der Aufschrift 'Öffnet die Grenzen, rettet Leben, kämpft gegen Faschismus' vor einem Gebäude mit Glasfenstern und einem Pfahl, mit einem Fahrrad und einer Tasche auf der Straße.

Santiago Segura löst mit politischen Aussagen einen Shitstorm aus

Schauspieler und Regisseur Santiago Segura gerät nach umstrittenen politischen Äußerungen in die Kritik

Santiago Segura sieht sich mit massivem Gegenwind konfrontiert, nachdem er im Podcast La Script kontroverse politische Ansichten geäußert hatte. Ausschnitte aus dem Interview verbreiteten sich rasant auf TikTok und X (ehemals Twitter) und lösten hitzige Online-Debatten aus. Kritiker werfen ihm vor, Positionen zu vertreten, die im Widerspruch zu seiner selbst beschriebenen linksliberalen Haltung stehen.

Im Podcast verteidigte Segura die spanische Justiz und argumentierte, nicht alle Richter seien Faschisten. Zudem sprach er der Schauspielerin Bibiana Fernández zwar ihre Weiblichkeit zu, übt aber Kritik am spanischen Transgender-Gesetz. Auch seine Aussagen zum "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung fielen zwiespältig aus und befeuerten die Diskussion weiter.

Zum Thema Wohnungsmarkt forderte er die Regierung auf, das Problem der Hausbesetzungen durch den Ausbau öffentlichen Wohnraums oder finanzielle Hilfen anzugehen. Zudem äußerte Segura Verständnis für Wähler der rechtspopulistischen Partei Vox, die sich seiner Meinung nach von der Linken marginalisiert und beleidigt fühlten. Trotz seiner Selbstbeschreibung als linksliberal stellen viele Nutzer in sozialen Medien diese Einordnung infrage.

Die Kontroverse schwillt weiter an, da User seine Aussagen zunehmend hinterfragen. Einige bezeichnen ihn sogar als Faschisten – einen Vorwurf, den er zurückweist. Seguras Interview bleibt ein Diskussionsmagnet, bei dem Kritiker und Unterstützer über seine Standpunkte streiten. Besonders seine Äußerungen zu Richtern, Transgender-Rechten und Wohnungspolitik stehen im Fokus. Gleichzeitig wird seine politische Selbstverortung in sozialen Medien weiter kritisch beleuchtet.

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