26 April 2026, 16:15

Salzgitterer Schüler kämpfen um Rettung des On-Demand-Busses Flexo bis 2026

Ein roter Bus fährt auf einer Straße neben einem Gebäude entlang, mit einer Person im Inneren, neben einer Wand, Bäumen, Laternen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Salzgitterer Schüler kämpfen um Rettung des On-Demand-Busses Flexo bis 2026

Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern in Salzgitter kämpft darum, den On-Demand-Busdienst Flexo vor der geplanten Einstellung Ende 2026 zu retten. Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die regionale Förderung ausläuft und die Zukunft des Angebots in den Händen lokaler Verantwortlicher liegt.

Der Flexo-Service war mit finanzieller Unterstützung des Regionalverbands Braunschweig eingeführt worden, der seit dem Start 50 Prozent der Kosten getragen hat. Doch diese Förderung endet im Dezember 2026 – damit fällt die volle Finanzlast auf die Kommunen zurück. Ohne neue Vereinbarungen wird der Service, der von Bewohnern in Salzgitter-Thiede, Salzgitter-Bad und Baddeckenstedt genutzt wird, eingestellt.

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In benachbarten Regionen ist die Zukunft von Flexo bereits gesichert: Der Landkreis Gifhorn hat seinen Vertrag bis 2033 verlängert, Baddeckenstedt die Finanzierung bis 2031 gesichert. In Salzgitter hingegen liegt die Entscheidung bei den lokalen Politikern, die in diesem Jahr über eine weitere Unterstützung abstimmen müssen.

Schülerinnen wie die 19-jährige Ece Hickorkmaz sind auf Flexo angewiesen – etwa für ihre anstehende Berufsausbildung. Gemeinsam mit der Mitinitiatorin Esila Isbir setzt sie sich für den Erhalt des Services ein. Isbir hat eine Online-Petition gestartet, die bis Sonntag bereits 460 Unterschriften sammelte. Die Gruppe traf sich zudem mit Christian Striese, dem Bürgermeister des Salzgitteraner Stadtteils Nordost, und nahm Kontakt zum Betriebsrat der KVG sowie zu weiteren Verantwortlichen auf.

Das Schicksal von Flexo in Salzgitter hängt nun von den kommunalen Haushaltsentscheidungen ab. Wird keine Lösung gefunden, endet der Service Ende 2026 – und die Fahrgäste verlieren ihr bedarfsgerechtes Transportangebot. Die Schülerinnen und Schüler hoffen, die Verantwortlichen noch zu einer langfristigen Lösung zu bewegen, bevor die Zeit davonläuft.

Quelle