Salim Dola: Vom Charas-Händler zum internationalen Flüchtling mit D-Company-Verbindungen
Noah WeberSalim Dola: Vom Charas-Händler zum internationalen Flüchtling mit D-Company-Verbindungen
Salim Dola, ein langjähriger Flüchtiger, wurde im April 2023 im Rahmen der Operation Global Hunt festgenommen und nach Indien ausgeliefert. Seine kriminelle Laufbahn erstreckt sich über Jahrzehnte und umfasst Drogenhandel sowie mutmaßliche Verbindungen zur organisierten Kriminalität.
Dolas kriminelle Aktivitäten begannen in den frühen 1990er-Jahren als lokaler Händler für Charas. Bis 1998 hatte er in Mumbai ein Catering-Unternehmen namens Bohri Caterers gegründet, das von Mitgliedern der D-Company finanziert wurde. Noch im selben Jahr wurde er am Flughafen Mumbai mit dem Versuch aufgegriffen, 40 Kilogramm Mandrax-Tabletten zu schmuggeln.
Nach seiner Festnahme saß er fast sechs Monate im Arthur-Road-Gefängnis, wo er Kontakte zu Insassen knüpfte, die der D-Company zugerechnet werden. Nach seiner Freilassung auf Kaution floh er aus Indien und wurde zu einem internationalen Flüchtigen.
2018 wurde Dola erneut verhaftet – diesmal im Besitz von 100 Kilogramm mutmaßlichem Fentanyl. Doch nach unklaren Testergebnissen kam er gegen Kaution frei. Trotz seiner juristischen Probleme bestreitet er stets jede operative Verbindung zur D-Company. Nach dem Zusammenbruch seines Catering-Geschäfts kehrte er in den Drogenhandel zurück.
Seine Auslieferung 2023 markiert das Ende einer jahrelangen Verfolgungsjagd durch die Behörden. Der Fall umfasst mehrere Festnahmen, Freilassungen gegen Kaution und eine lange Geschichte des mutmaßlichen Drogenhandels. Nun wird der weitere Verlauf seiner langjährigen kriminellen Karriere im Rahmen des Rechtsverfahrens geklärt.
