Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in stabile Notwasserversorgung für Krisenzeiten
Elias Werner6.7 Millionen Euro für sichere Wasserversorgung in Sachsen - Sachsen investiert 6,7 Millionen Euro in stabile Notwasserversorgung für Krisenzeiten
Die Landesdirektion Sachsen (LDS) hat in den vergangenen fünf Jahren 6,7 Millionen Euro investiert, um die Notwasserversorgung zu stärken. Die Mittel, die im Rahmen des Wassersicherstellungsgesetzes bereitgestellt wurden, sollen sicherstellen, dass Einwohner und Unternehmen auch in Krisenzeiten zuverlässig mit Wasser versorgt werden.
Laut LDS-Präsident Béla Bélafi sei eine gesicherte Wasserversorgung in Katastrophenfällen von entscheidender Bedeutung – es gehe dabei um "Leben und Tod".
Die Gelder flossen in die Modernisierung zentraler Infrastruktur in ganz Sachsen. Veraltete Rohwasserentnahmestellen wurden instand gesetzt, um ihre Funktionsfähigkeit zu verbessern. Zudem wurden Notstromaggregate in wichtigen Wassereinrichtungen installiert, um den Betrieb auch bei Stromausfällen aufrechterhalten zu können.
Um die Vorsorge weiter zu stärken, beschaffte die Behörde Wassertransportanhänger. Diese mobilen Einheiten sollen im Ernstfall eine schnelle Verteilung von Trinkwasser ermöglichen. Neben der Wassersicherheit legte die LDS im Rahmen der Initiative besonderen Wert auf den Schutz lokaler Gewässer und der Umwelt.
Seit 2019 wurden mit den 6,7 Millionen Euro zahlreiche Projekte gefördert. Dazu zählen die Sanierung von Infrastruktur, die Einrichtung von Notstromversorgungen sowie mobile Wassertransportsysteme. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass die Versorgung auch dann aufrechterhalten bleibt, wenn reguläre Systeme ausfallen.






