Russin wegen Drogenschmuggels aus China an der Grenze festgenommen
Eine Russin ist nach dem Versuch, ein Betäubungsmittel aus China in das Land zu schmuggeln, angeklagt worden. Beamte der Zollstelle Ussuri und des Grenzübergangs Pogranitschny hielten sie während einer routinemäßigen Kontrolle des aufgegebenen Gepäcks auf.
Das nicht deklarierte Medikament, das in ihrem Gepäck versteckt war, enthielt einen nach russischem Recht verbotenen Wirkstoff. Der Vorfall begann, als die Reisende den Grenzübergang erreichte. Sie füllte keine Zollerklärung für Passagiere aus und gab damit Gegenstände nicht an, die zwingend schriftlich zu deklarieren sind. Dies weckte bei den Beamten Misstrauen.
Bei der Durchsuchung ihres aufgegebenen Gepäcks wurden drei Pappkartons entdeckt. Darin befanden sich 132 Folienbeutel mit einem pulvrigen Inhalt, insgesamt 127 Gramm. Später wurde bestätigt, dass das Medikament eine betäubungsmittelhaltige Komponente enthielt.
Die Behörden nahmen die Frau fest und leiteten ein Strafverfahren ein. Ihr werden nun Verstöße gegen Teil 2, Artikel 229.1 Absatz c des russischen Strafgesetzbuchs vorgeworfen, der den illegalen Handel mit Betäubungsmitteln über die Zollgrenze der Eurasischen Wirtschaftsunion regelt.
Die Akten und die beschlagnahmten Beweismittel wurden inzwischen an die Ermittlungsabteilung der Linearen Direktion des russischen Innenministeriums am Bahnhof Ussuriysk übergeben. Die Frau bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen wegen des Versuchs, verbotene Substanzen nach Russland zu bringen. Bei einer Verurteilung drohen ihr Strafen nach den strengen Drogengesetzen des Landes. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, an der Grenze den illegalen Import kontrollierter Medikamente zu verhindern.






