24 May 2026, 08:14

Rossinis Die Reise nach Reims glänzt in spektakulärer Neuinszenierung mit stehenden Ovationen

"Il viaggio a Reims" in Salzburg: Eine völlig übertriebene, aufregende Revue

Rossinis Die Reise nach Reims glänzt in spektakulärer Neuinszenierung mit stehenden Ovationen

Eine atemberaubende Neuinszenierung von Die Reise nach Reims begeistert das Publikum und bringt Rossinis Opera buffa zu neuem Glanz. Die Aufführung, die im fiktiven Hotel Goldene Lilie in der französischen Provinz spielt, lässt das 1825 für die Krönung Karls X. komponierte Werk des Meisters wiederaufleben. Nach einem Abend voller vokaler Brillanz und theatralischer Pracht belohnten die Zuschauer die Darstellung mit stehenden Ovationen.

Die Produktion stellt höchste Ansprüche an die 14 Sänger:innen, die nicht nur mit außergewöhnlicher Ausdauer glänzen, sondern auch mit dramatischen Höhepunkten aufwarten. Auf der Bühne knallen Pistolen, und an einer Stelle gerät sogar eine Harfe in Flammen – ein spektakulärer Moment, der die inszenatorische Wagnisbereitschaft unterstreicht. Dazu gesellen sich akrobatische Einlagen von atemberaubender Präzision, die körperliche Kunstfertigkeit mit gesanglicher Meisterschaft verbinden.

Cecilia Bartoli überzeugt in der Rolle der Corinna mit einer funkelnden Schau coloraturreicher Feuerwerke. An ihrer Seite begeistert Tara Erraught als Madame Cortese mit charmantem Jodelgesang, während Marina Viotti als Gräfin Melibea strahlt. Mélissa Petit verleiht der Gräfin di Folleville mit Eleganz und Esprit eine unnachahmliche Note.

Auch die Tenöre setzen glanzvolle Akzente: Edgardo Rocha besticht als Belfiore mit lyrischer Schwungkraft, während Dmitry Korchak als Graf Libenskof mit schwindelerregenden Höhen punkten kann. Gemeinsam tragen sie maßgeblich zum komödiantischen wie musikalischen Glanz der Oper bei.

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Die Verbindung aus vokaler Virtuosität, körperlichem Wagemut und spektakulären Bühneneffekten hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Mit Rossinis lebendiger Partitur und einer mutigen Inszenierung beweist diese Aufführung, dass Die Reise nach Reims zu Recht als Triumph der Opera buffa gilt. Die stehenden Ovationen sprechen für sich – ein bejubelter Beweis für die Vitalität dieser strahlenden Wiederbelebung.

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