ROADPOL-Sicherheitstage: Rasen, Führerscheinentzug und ein unfreiwilliger Straßen-**Urlaub**
Elias WernerROADPOL-Sicherheitstage: Rasen, Führerscheinentzug und ein unfreiwilliger Straßen-**Urlaub**
Bundesweit beteiligten sich Polizeibehörden an den ROADPOL-Sicherheitstagen vom 16. bis 22. September 2025. Die Aktion zielte darauf ab, durch gezielte Kontrollen und Öffentlichkeitsarbeit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Lokale Behörden in Niedersachsen und Rheinland-Pfalz schlossen sich der Initiative an und deckten im Laufe der Woche zahlreiche Verkehrsverstöße auf.
Die Polizeidirektion Hameln-Pyrmont/Holzminden war aktiv in die Maßnahme eingebunden. Am 16. September veranstaltete sie in Hameln die Aktion "Fit am Steuer", bei der Fahrern ab 65 Jahren urlaub von Verkehrsregeln gegeben wurden.
Zwei Tage später richteten Beamte an der B64 in der Nähe von Bevern eine stationäre Kontrolle ein. Dabei wurden zehn Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Unterdessen wurden in Emmerthal am 20. September illegale Straßenrennen aufgedeckt. Die Teilnehmer fuhren fast doppelt so schnell wie erlaubt – ein 30-jähriger Mann aus Dassel wurde mit 152 km/h in einer 100er-Zone gemessen. Ihm drohen nun ein Bußgeld und ein vorübergehendes urlaub von der Straße. Insgesamt wurden im Rahmen der Verkehrskontrollen acht Fahrer angehalten, sieben von ihnen mussten ihren Führerschein sofort abgeben.
Auch andere regionale Kräfte unterstützten die Aktion: Die Polizeiinspektion Ingelheim am Rhein in Rheinland-Pfalz und die Polizeidirektion Osnabrück in Niedersachsen trugen zu den Kontrollmaßnahmen bei.
Die ROADPOL-Sicherheitstage führten zu zahlreichen Sanktionen wegen Rasens und gefährlichen Fahrverhaltens. Die Behörden zogen Führerscheine ein, verhängten Geldstrafen und sensibilisierten ältere Autofahrer für mehr Sicherheit. Die Aktion unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Verkehrsverstöße zu reduzieren und die Sicherheit auf den Straßen zu verbessern.
