14 March 2026, 16:13

René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Machtanspruch für 2029

Eine Menschenmenge steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Fahnen und Schildern, auf denen ein Banner auf der rechten Seite zu sehen ist.

AfD-Landeschef Springer in Brandenburg im Amt bestätigt - René Springer bleibt AfD-Chef in Brandenburg – mit klarem Machtanspruch für 2029

René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Die Parteimitglieder unterstützten ihn mit 82,3 Prozent der Stimmen – ein leicht besserer Wert als sein vorheriges Ergebnis von 82,1 Prozent.

Springer führt die Alternative für Deutschland (AfD) in Brandenburg seit 2022 an. Seine Wiederwahl fällt in eine Phase, in der die Partei ihre Position in der Landespolitik weiter ausbaut.

Die politische Landschaft Brandenburgs hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch verändert. Nach der Landtagswahl 2024 stieg die AfD zur dominierenden Kraft auf und zwang SPD und CDU, im März 2026 eine rot-schwarze Koalition zu bilden. Dies folgte auf das Scheitern der vorherigen Ampelkoalition aus SPD, Grünen und CDU (2019–2024), die im Januar 2026 zerbrach, nachdem mehrere BSW-Abgeordnete die Koalition verließen.

Für die Zukunft hat sich Springer ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bei der nächsten Landtagswahl 2029 strebt er eine absolute Mehrheit an, um eine Alleinregierung der AfD ohne Koalitionspartner zu bilden.

Springers Wiederwahl festigt seine Führung der brandenburgischen AfD. Die Partei richtet ihren Blick nun auf die Wahl 2029, bei der sie die vollständige Kontrolle über die Landesregierung anstrebt. Das Ergebnis könnte die politische Ausrichtung der Region weiter prägen.

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