18 April 2026, 10:31

René Benko wird zum Tischlerlehrling im Gefängnis – ein ungewöhnlicher Neuanfang

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik in einem Feld mit Gebäuden, Bäumen und einem Pfahl im Vordergrund, beschriftet mit "The New York State Penitentiary" unten.

René Benko wird zum Tischlerlehrling im Gefängnis – ein ungewöhnlicher Neuanfang

René Benko, der Gründer der angeschlagenen Signa Group, hat die Genehmigung erhalten, während seiner Untersuchungshaft als Tischler zu arbeiten. Seit über einem Jahr in der Justizanstalt Innsbruck inhaftiert, hatte er kürzlich beantragt, während seiner Haftzeit eine Ausbildung im Tischlerhandwerk beginnen zu dürfen. Die Behörden haben seinem Antrag nun stattgegeben und ihm erlaubt, den Beruf zu erlernen und auszuüben.

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Benkos rechtliche Situation hält ihn seit Monaten in Atem. Bis vor kurzem konzentrierte er sich vor allem auf die Aktenstudie zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen. Seine bis April verlängerte Untersuchungshaft hatte seine Aktivitäten innerhalb des Gefängnisses stark eingeschränkt.

Anfang dieses Jahres beantragte er offiziell eine Arbeitserlaubnis, um eine Tischlerlehre zu beginnen. Die Staatsanwaltschaft und Gefängnisverantwortliche prüften den Antrag, bevor sie grünes Licht gaben. Die Entscheidung ermöglicht es ihm, unter Aufsicht in der Gefängniswerkstatt zu arbeiten.

Der Schritt markiert einen deutlichen Wandel zu seinen bisherigen geschäftlichen Tätigkeiten. Vor seiner Verhaftung war Benko vor allem als Gründer des Immobilienimperiums Signa bekannt, das nun vor dem finanziellen Kollaps steht. Seine neue Rolle als Tischlerlehrling wird ihm nun eine strukturierte Tagesbeschäftigung bieten, während die juristischen Verfahren gegen ihn weiterlaufen.

Mit der erteilten Genehmigung wird Benko seine Tischlerausbildung hinter Gittern aufnehmen. Die Regelung folgt auf mehr als ein Jahr Untersuchungshaft, in dem sein Verteidigungsteam wiederholt gegen die Verlängerung seiner Inhaftierung Widerspruch eingelegt hat. Künftig wird seine Arbeit in der Gefängniswerkstatt parallel zu den laufenden Prozessvorbereitungen stattfinden.

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