13 June 2026, 02:17

Reform der Einsatzleitstelle Lüneburg stärkt Katastrophenschutz ab 2026

Technische Betriebsmanagement nun im Bezirksamt untergebracht

Reform der Einsatzleitstelle Lüneburg stärkt Katastrophenschutz ab 2026

Einsatzleitstelle (TEL) des Landkreises Lüneburg wird grundlegend reformiert

Die Einsatzleitstelle (TEL) des Landkreises Lüneburg steht vor einer umfassenden organisatorischen Neuaufstellung. Die Änderungen treten zum 1. Januar 2026 in Kraft, wobei die TEL künftig als eigenständige Einheit direkt der Kreisverwaltung unterstellt sein wird.

Die Umstrukturierung erfolgte in Abstimmung zwischen dem Kreisbrandmeister und der Führung der TEL. Damit löst sich die Leitstelle aus den Strukturen der Kreisfeuerwehr und wird enger in das kreisweite Katastrophenmanagement eingebunden. Ziel ist es, die Einheit effizienter in die Gefahrenabwehr des Landkreises zu integrieren.

Die TEL fungiert als spezialisierte Führungseinheit im Katastrophenschutz. Zu ihren Aufgaben zählen die Koordination, Planung und Steuerung von Einsatzmaßnahmen bei großflächigen oder komplexen Schadenslagen. Durch die Reform soll die Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz gestärkt und die Vernetzung zwischen dem hauptamtlichen Personal des Landkreises und den ehrenamtlichen Kräften der TEL verbessert werden.

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Mit dem neuen System kann der Landkreis den Bedarf der TEL schneller erkennen und organisatorische Angelegenheiten direkt regeln. Dadurch werden Entscheidungsprozesse beschleunigt. Gemeinsame Übungen, Katastrophenschutz-Trainings und Workshops sollen zudem die Kommunikation zwischen allen Beteiligten optimieren und Verzögerungen in der Einsatzbewältigung vermeiden.

Sascha Westermann, Leiter des Bevölkerungsschutzes im Landkreis Lüneburg, dankte den ehrenamtlichen Mitgliedern der TEL für ihr Engagement. Er würdigte ihre unverzichtbare Arbeit im Katastrophenschutz und betonte die Bedeutung ihres weiteren Einsatzes. Die Neuerungen sollen den Landkreis als sichtbare Anlaufstelle und Unterstützungsinstanz stärken. Gleichzeitig sollen sie das Zugehörigkeitsgefühl der Ehrenamtlichen fördern, den Wissensaustausch anregen und die Teamarbeit im gesamten Netzwerk der Gefahrenabwehr festigen.

Quelle