Redcare Apotheke formt Aufsichtsrat neu: Abgänge und strategische Verstärkung
Elias WernerRedcare Apotheke formt Aufsichtsrat neu: Abgänge und strategische Verstärkung
Redcare Apotheke bildet Aufsichtsrat um: Neue Besetzung und Abgänge
Die Redcare Apotheke strukturiert ihren Aufsichtsrat neu und besetzt Schlüsselpositionen um. Drei langjährige Mitglieder – Björn Söder, Jérôme Cochet und Jaska de Bakker – scheiden aus ihren Ämtern aus. Die Veränderungen erfolgen im Vorfeld der jährlichen Hauptversammlung am 15. April, auf der die neue Führung offiziell bestätigt wird.
Michael Köhler, Mitgründer und Großaktionär des Unternehmens, übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrats und löst damit Söder ab. Seine Berufung markiert einen Führungswechsel bei gleichzeitiger Kontinuität, da der ebenfalls gründende Gesellschafter Stephan Weber weiter im Gremium bleibt.
Drei neue Kandidaten sind für den Eintritt in den Aufsichtsrat nominiert worden. Max Müller, ein erfahrener Manager im Gesundheitssektor, bringt fast 14 Jahre Expertise aus seiner Tätigkeit bei DocMorris und dessen Mutterkonzern Celesio mit. Nach seinem Einstieg im Jahr 2002 wurde er 2013 Chief Strategy Officer bei DocMorris, dazwischen lag ein kurzer Einsatz bei der Rhön-Klinikum AG (2012), bevor er zu Bayer wechselte. Seine Erfahrung in öffentlichen Angelegenheiten und regulierten Gesundheitsmärkten soll die strategische Ausrichtung von Redcare stärken.
Die weitere Nominierte, Anja Hendel, spezialisiert sich auf digitale Strategien, Technologiegovernance und organisatorische Transformation. Der dritte Kandidat, Peter Schmid von Linstow, verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz beim Skalieren von Unternehmen und war zuvor bei Visable, Parship, eBay und AutoScout24 tätig. Die Bestätigung aller drei Kandidaten steht auf der Tagesordnung der anstehenden Hauptversammlung.
Die Umbesetzung des Aufsichtsrats tritt nach dem 15. April in Kraft. Mit Müllers Branchenkenntnis im Gesundheitswesen, Hendels digitaler Expertise und Schmid von Linstows Wachstumserfahrung soll Redcare in die nächste Phase geführt werden. Das Unternehmen bleibt unter der Aufsicht von Köhler und Weber, was für Stabilität während des Übergangs sorgt.