17 June 2026, 17:21

Razzien in Kalifornien zerstören Existenzen von Autowäschen-Besitzern und Mitarbeitern

Trump-Razzien zerstören Autowäschen in Kalifornien – 370 Festnahmen und traumatisierte Mitarbeiter

Razzien in Kalifornien zerstören Existenzen von Autowäschen-Besitzern und Mitarbeitern

In den vergangenen zwölf Monaten haben Behörden in den Countys Los Angeles und Orange rund 100 Autowäschen durchsucht. Die Razzien hatten weitreichende Folgen für die Branche und die dort Beschäftigten. Mindestens sieben Autowäschen in der Region mussten im letzten Jahr aufgrund der Razzien und des daraus resultierenden Arbeitskräftemangels schließen. Einige Betriebe wurden dabei mehrfach durchsucht, manche sogar drei- oder viermal während der Hochsaison.

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Bei den Großrazzien wurden über 370 Mitarbeiter festgenommen. In der Harbor Blvd Car Wash in Santa Ana traf es sieben Angestellte, darunter Mario, der seitdem eine elektronische Fußfessel tragen muss. Ein anderer Mitarbeiter leidet seitdem unter Albträumen und erstarrt, sobald Fahrzeuge mit getönten Scheiben auftauchen.

Die Aktion hatte auch schwere körperliche Folgen: Der 79-jährige Autowäschen-Besitzer Rafie Shouhed wurde zu Boden geworfen und verhaftet, wobei er ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Mehmet Aydogan, Inhaber der Westchester Hand Wash, musste aufgrund der finanziellen Einbußen Kredite aufnehmen und hat inzwischen rund 100.000 Dollar an Kreditkartenschulden angehäuft.

Die Razzien führten zudem zu massenhaften Fehlzeiten und Produktionsverzögerungen in verschiedenen Branchen, die von den Autowäschen abhängig sind. Die Auswirkungen der Durchsuchungen sind für viele Betroffene noch immer spürbar. Neben den direkten wirtschaftlichen Verlusten und gesundheitlichen Folgen kämpfen die Betriebe weiterhin mit den Nachwirkungen der Razzien und dem anhaltenden Arbeitskräftemangel.

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