Raiffeisenbank Fuldaer Land setzt auf Wachstum und Zukunftsstrategie bis 2030
Elias WernerRaiffeisenbank Fuldaer Land setzt auf Wachstum und Zukunftsstrategie bis 2030
Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG hält Jahresversammlung im Lünderhaus – über 200 Teilnehmer folgen dem Motto „Die Zukunft beginnt morgen. WIR-Raiffeisenbank 2030!“
Die Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG hat ihre diesjährige Vertreterversammlung im Lünderhaus abgehalten und dabei mehr als 200 Gäste begrüßt. Über die Hälfte der Anwesenden waren gewählte Delegierte. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das Leitmotiv „Die Zukunft beginnt morgen. WIR-Raiffeisenbank 2030!“, das die langfristige Ausrichtung der Bank in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit unterstreicht.
Zu Beginn der Versammlung wurden drei Mitglieder des Aufsichtsrats wiedergewählt: Lars Bagus, Markus Herbert und Dr. Fabian Tölle. Alle drei waren zuvor zurückgetreten, um sich erneut zur Wahl zu stellen, und wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Die Delegierten beschlossen eine Dividende von 3,50 % für die Mitglieder und stärkten gleichzeitig die Rücklagen der Bank. Diese Maßnahme soll die finanzielle Basis in einem volatilen Marktumfeld festigen. Trotz globaler Konflikte und politischer Spannungen verzeichnete die Bank ein Wachstum des Kundenvolumens um 4,2 % auf 1,32 Milliarden Euro. Kooperationen trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei.
Das Kundengeschäft im Kreditbereich stieg um 9,0 % auf 400,1 Millionen Euro – ein Wert, der die ursprünglichen Prognosen übertrifft. Besonders die private Baufinanzierung und die Unternehmensberatung trieben dieses Wachstum voran. Jürgen Bien, Mitglied des Vorstands, räumte zwar die herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein, betonte jedoch den vorsichtigen, aber stabilen Investitionsansatz der Bank.
Als Genossenschaftsbank hob die Raiffeisenbank ihre Rolle als verlässlicher Partner für Unternehmen und Privatpersonen hervor. Flexibilität, fundierte Entscheidungsprozesse und nachhaltige Unterstützung seien zentrale Säulen ihres Handelns, so die Bank. Die Mitgliedschaft werde als aktive Entscheidung für eine regional verankerte Institution präsentiert.
Mit Zuversicht blickte die Bank auf die Geschäftsentwicklung im Jahr 2025 zurück. Trotz Marktrisiken sei sie gut für künftiges Wachstum aufgestellt. Nun gelte es, die Strategie für 2030 umzusetzen – stets mit Fokus auf finanzielle Widerstandsfähigkeit und die enge Verbindung zur Region.






