Protest gegen das 120-Millionen-Projekt: Warum Braunschweig über das ‚Haus der Musik‘ streitet
Noah WeberProtest gegen das 120-Millionen-Projekt: Warum Braunschweig über das ‚Haus der Musik‘ streitet
Eine finanzielle 'Wunderbox'? Demo gegen die Pläne für das 'Haus der Musik' in Braunschweig
Die Jugendorganisationen von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP sowie der AStA der TU Braunschweig rufen zu einer Kundgebung für den Montag vor der Ratentscheidung auf.
5. Dezember 2025, 16:25 Uhr
Ein geplantes 'Haus der Musik' in Braunschweig mit einem Volumen von 120 Millionen Euro stößt auf massiven Widerstand bei Jugendverbänden. Die Kritiker werfen dem Projekt mangelnde Transparenz, fehlende Einbindung junger Menschen und erhebliche finanzielle Risiken vor. Sie fordern grundlegende Änderungen, bevor der Stadtrat in der kommenden Woche über den Vorschlag abstimmt.
Am 8. Dezember 2025 um 16 Uhr findet unter dem Motto 'Das Haus der Musik gehört uns allen' eine Demonstration auf dem Schlossplatz statt. Organisiert wird sie von der Grünen Jugend Braunschweig, den Jungen Liberalen Braunschweig und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der TU Braunschweig. Zwar befürworten sie grundsätzlich die Idee eines Musikzentrums, lehnen den aktuellen Entwurf jedoch als finanziell unverantwortlich und schlecht konzipiert ab.
Ziel des Protests ist es, vor der Ratsentscheidung eine Überarbeitung des Plans durchzusetzen. Sollte der Entwurf unverändert bleiben, droht das Projekt ohne Berücksichtigung der Bedenken zu Kosten, Jugendbeteiligung und Planungsmängeln umgesetzt zu werden. Das Abstimmungsergebnis wird zeigen, ob das Vorhaben in der jetzigen Form vorankommt – oder ob es grundlegend überarbeitet wird.
