Polizei nimmt Migranten mit Einreiseverbot in Artjom fest – Razzia gegen illegale Beschäftigung
Hannah BöhmPolizei nimmt Migranten mit Einreiseverbot in Artjom fest – Razzia gegen illegale Beschäftigung
In Artjom hat die Polizei einen Migranten festgenommen, der trotz eines bestehenden Einreiseverbots nach Russland eingereist war. Die Person war bereits zuvor wegen desselben Vergehens belangt und zur Ausreise aus dem Land verpflichtet worden. Ein Gericht hat nun eine Geldstrafe sowie die zwingende Abschiebung verhängt.
Die Festnahme erfolgte im Rahmen einer groß angelegten Razzia gegen illegale Beschäftigung. In Artjom durchsuchten Beamte ein Fast-Food-Restaurant in der Vokzalnaja-Straße und entdeckten drei ausländische Staatsbürger, die ohne gültige Arbeitserlaubnis beschäftigt waren. Gegen jeden von ihnen wurde ein Bußgeld nach Artikel 18.10 des russischen Verwaltungsrechtskodex verhängt.
Die Aktion erstreckte sich auch auf Ussurijsk, wo die Behörden ein großes Großhandelslager in der Nekrassow-Straße im Rahmen der landesweiten Kampagne „Illegal-2026“ kontrollierten. Die Polizei überprüfte Lagerhallen und Gastronomiebetriebe, in denen ausländische Arbeitskräfte beschäftigt waren. Dem Arbeitgeber in Artjom drohen nun ein separates Ermittlungsverfahren und erhebliche verwaltungsrechtliche Strafen wegen der Beschäftigung nicht gemeldeter Mitarbeiter.
Der festgenommene Migrant wurde vorläufig in einem Aufnahmezentrum für Ausländer untergebracht, bis die Abschiebung vollstreckt wird. Nach Zahlung der Geldstrafe soll die Abschiebung erfolgen. Gegen den Arbeitgeber laufen weiterhin Ermittlungen wegen möglicher Sanktionen. Die Razzien unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, die Einhaltung der Einwanderungs- und Arbeitsgesetze in der Region durchzusetzen.






