Pflegearbeit von Frauen: Warum das Rentensystem sie benachteiligt

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Ein Plakat mit Bildern von Frauen und begleitendem Text.

Minister: Achten Sie auf die Pflegearbeit von Frauen im Ruhestand - Pflegearbeit von Frauen: Warum das Rentensystem sie benachteiligt

Minister: Pflegearbeit von Frauen im Renteneintrittsalter anerkennen

Minister: Pflegearbeit von Frauen im Renteneintrittsalter anerkennen

Minister: Pflegearbeit von Frauen im Renteneintrittsalter anerkennen

  1. Dezember 2025, 05:16 Uhr

Die Debatte über das deutsche Rentensystem hat an Schärfe gewonnen, da Politiker und Ökonomen über die Regelungen zum Renteneintrittsalter streiten. Niedersachsens Sozialminister Andreas Philippi lehnt eine pauschale Lösung ab und bezeichnet sie als ungerecht für Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen. Gleichzeitig schlägt der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum vor, von einer altersbasierten Berechtigung zu einem System umzusteigen, das sich an den Beitragsjahren orientiert.

Philippi kritisierte das aktuelle Rentenmodell und betonte, dass Stahlarbeiter und überlastete Pflegekräfte nicht bis 68 arbeiten müssten. Er forderte mehr Flexibilität und eine Verknüpfung des Renteneintrittsalters mit den beruflichen Anforderungen sowie dem Arbeitsschutz. Besonders verwies er auf die Benachteiligung von Frauen, deren unbezahlte Pflegearbeit im aktuellen System zu einer monatlichen Rentenlücke von 500 Euro führe.

Im Mittelpunkt der Rentendebatte steht nun die Frage, wie Flexibilität und Gerechtigkeit in Einklang gebracht werden können. Philippis Forderung nach berufsspezifischen Renteneintrittsaltern und Südekums beitragsbasiertes Modell bleiben zentrale Diskussionspunkte. Die Regierung prüft unterdessen verschiedene Optionen, ohne sich bisher auf eine Lösung festzulegen.