Pfefferspray-Attacke auf AfD-Wahlhelfer in Tübingen – Polizei ermittelt zu brutaler Konfrontation
Hannah BöhmPfefferspray gegen AfD-Wahlhelfer - Pfefferspray-Attacke auf AfD-Wahlhelfer in Tübingen – Polizei ermittelt zu brutaler Konfrontation
Zwei AfD-Wahlkampfhelfer in Tübingen mit Pfefferspray angegriffen
In den frühen Morgenstunden des Sonntags sind in Tübingen zwei Wahlkampfhelfer der AfD mit Pfefferspray attackiert worden. Eine Gruppe von acht Personen hatte die Männer bei der Plakatierung für die anstehende Wahl konfrontiert.
Die beiden Opfer, 21 und 54 Jahre alt, waren damit beschäftigt, Wahlplakate für die Alternative für Deutschland (AfD) aufzuhängen, als die Gruppe auf sie zukam. Nach einer kurzen Auseinandersetzung besprühten die Angreifer die Helfer mit Pfefferspray, rissen die Plakate an sich und flüchteten vom Tatort.
Die Männer erlitten leichte Verletzungen und wurden vor Ort von Rettungskräften versorgt. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet und bittet Zeugen, sich mit Hinweisen zu den bisher unbekannten Tätern zu melden.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Zwischenfälle in Baden-Württemberg ein. Seit Beginn des Jahres 2024 haben Behörden laut Polizei und Innenministerium des Landes zwölf weitere Fälle von Bedrohungen oder körperlichen Angriffen auf AfD-Wahlhelfer registriert.
Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten nach den Verantwortlichen fahnden. Der jüngste Vorfall erhöht die Zahl der gemeldeten Übergriffe auf politische Wahlkämpfer in der Region in den vergangenen zwei Jahren weiter.
