27 January 2026, 08:20

Peines neuer Wärmeplan: Nachhaltige Lösungen für 2026 stehen fest

Ein detailliertes Bild einer zylindrischen Warmwasserheizung, zentral in einem Haus gelegen, mit Rohren und Ventilen verbunden und von einer Wand umgeben.

Peines neuer Wärmeplan: Nachhaltige Lösungen für 2026 stehen fest

Peines neuer kommunaler Wärmeplan steht kurz vor der Fertigstellung – nach über einem Jahr Entwicklungsarbeit. Die Stadt erarbeitete gemeinsam mit der IP SYSCON GmbH, der enercity AG und den Stadtwerken Peine GmbH eine Strategie für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Erste zentrale Erkenntnisse wurden am 21. Januar 2026 bei einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

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Der Plan analysiert die aktuelle Wärmversorgung Peines, den Energieverbrauch sowie das Potenzial erneuerbarer Wärmequellen. Dabei wird die Stadt in Zonen unterteilt, die sich nach der Wärmeerzeugung richten, und es werden die jeweils besten Heizlösungen für die einzelnen Gebiete ermittelt.

Für die meisten Gebäude stellt die dezentrale Wärmeversorgung die kostengünstigste Option dar. Immobilienbesitzer, deren Gebäude jedoch nicht an bestehende oder geplante Wärmenetze angeschlossen sind, wird empfohlen, ihre Heizsysteme zu modernisieren oder umzurüsten. Auch der Ausbau der Fernwärme muss dabei Kosten und Klimaziele in Einklang bringen.

Auf der Januar-Veranstaltung diskutierten Expertinnen und Experten über Heizungssanierungen, Fördermöglichkeiten und Energieeffizienz. In Präsentationen wurden das Peiner Fernwärmenetz sowie ein lokales Projekt im Stadtteil Wendesse vorgestellt. Der Abschlussbericht wird im Februar begutachtet und soll im März 2026 veröffentlicht werden.

Ziel des Wärmeplans ist es, Peine auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wärmeversorgung zu begleiten. Immobilienbesitzer erhalten handlungsempfehlungen, die auf ihrem Standort und den verfügbaren Optionen basieren. Die Stadt plant, den vollständigen Bericht bis März 2026 finalisiert und veröffentlicht zu haben.