„Panikherz“ am Thalia Theater: Sieben Jahre voller Emotionen und Udo Lindenbergs Magie

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Ein musikalisches Konzert mit drei Personen auf der Bühne: zwei spielen rechts Gitarre mit Mikrofonen davor, ein Hintergrund mit "MOLLEY" und zwei Schlangenlogos, sowie Scheinwerfer über ihnen.

Letzte Vorstellung von Stuckrad-Barres "Panikherz" im Thalia - „Panikherz“ am Thalia Theater: Sieben Jahre voller Emotionen und Udo Lindenbergs Magie

Die Bühnenadaption von Panikherz beendet am kommenden Montag ihre lange Spielzeit am Thalia Theater in Hamburg. Seit der Premiere im Jahr 2018 hat das Stück in 46 Vorstellungen über 30.000 Zuschauer angezogen. Basierend auf Benjamin von Stuckrad-Barres autobiografischem Roman von 2016 erzählt es die Geschichte seiner Freundschaft mit dem Musiker Udo Lindenberg.

Der bei Kiepenheuer & Witsch erschienene Roman Panikherz schildert die reale Verbindung zwischen Stuckrad-Barre und Udo Lindenberg. Auf der Bühne trägt der Schauspieler Till Weinheimer die ich-perspektivische Erzählung des Autors vor – ganz wie im Buch. Mehrere Darsteller übernehmen zudem die Rolle des "Stuckiman", ein Spitzname, den Udo Lindenberg Stuckrad-Barre gegeben hat.

Bei der Premiere überraschte Udo Lindenberg selbst das Publikum mit einem Auftritt in einer Nebenrolle. Seine Lieder, die für die Handlung zentral sind, wurden im Stück jedoch nur einmal gespielt. Über sieben Jahre hinweg blieb die Produktion ein fester Bestandteil des Spielplans am Thalia Theater. Die künstlerische Leiterin Sonja Anders bezeichnet Panikherz als einen "wahren Publikumsliebling". Das Stück hält sich mit seinem von einem einzigen Erzähler dominierten Format treu an den intimen, bekenntnishaften Ton des Romans.

Am Montag fällt nach sieben Jahren der letzte Vorhang. Seit der Uraufführung haben mehr als 30.000 Menschen die Inszenierung gesehen. Die Verbindung von Stuckrad-Barres Prosa und Udo Lindenbergs Musik hinterlässt einen bleibenden Eindruck in der Geschichte des Thalia Theaters.