25 April 2026, 10:14

Ottilie Klein verteidigt Kai Wegner im Berliner Antisemitismus-Skandal

Plakat von 1900 Berlin Secession mit einer Frau in rotem Kleid, die ein Objekt hält, mit Text zu den Veranstaltungsdetails.

Ottilie Klein verteidigt Kai Wegner im Berliner Antisemitismus-Skandal

CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein verteidigt Berlins Bürgermeister Kai Wegner

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Die Berliner CDU-Generalsekretärin Ottilie Klein hat Bürgermeister Kai Wegner gegen wachsende Kritik wegen fehlerhaft vergebener Mittel für Initiativen gegen Antisemitismus in Schutz genommen. Der Streit eskalierte nach dem Rücktritt der Kulturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson, nachdem eine Prüfung finanzielle Unregelmäßigkeiten aufgedeckt hatte.

Klein wies die Vorwürfe gegen Wegner als haltlos zurück und warf seinen Kritikern vor, die Situation politisch auszunutzen.

Der Skandal war ins Rollen geraten, als der Berliner Rechnungshof die rechtswidrige Verteilung von Millionenbeträgen enthüllte, die eigentlich für die Bekämpfung von Antisemitismus vorgesehen waren. Kurz nach Veröffentlichung des Prüfberichts trat Kulturstaatssekretärin Sarah Wedl-Wilson von ihrem Amt zurück. Ottilie Klein lobte sie im Nachhinein als "herausragende Senatorin" und äußerte "großen Respekt" für ihre Entscheidung.

Gleichzeitig wies Klein Spekulationen über einen Koalitionsstreit mit der SPD zurück. Sie betonte, dass Steffen Krach, ein scharfer Kritiker und SPD-Spitzenkandidat, kein staatliches politisches Amt innehat und daher nicht für die Koalition spreche. Stattdessen bezeichnete sie seine Äußerungen als "Wahlkampfgeplänkel" und einen "durchsichtigen Schachzug".

Zum Kern des Problems erklärte Klein, es gehe nun darum, die Gelder zügig dorthin umzulenken, wo sie am dringendsten benötigt werden. "Priorität hat, dass diese Mittel in die Gesellschaft fließen", betonte sie und bekräftigte die Entschlossenheit der Regierung, Antisemitismus in Berlin entschlossen zu bekämpfen.

Die Folgen des Prüfberichts haben bereits zu einem prominenten Rücktritt und scharfen politischen Wortgefechten geführt. Mit Wedl-Wilsons Abgang rückt nun die Frage in den Fokus, wie die Mittel neu verteilt werden. Kleins Verteidigung Wegners unterstreicht die Haltung der CDU, während die Debatte weitergeht.

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